Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Deezer mit Preisoffensive gegen Spotify

Die Konkurrenz auf dem Musikstreaming-Markt ist groß. Deezer hat als Nummer drei hinter Spotify und Apple Music Nachholbedarf. Kunden werden ab heute mit einer Aktion auf die Plattform gelockt. Das sind die Konditionen.
© W&V

Deezer steht als Nummer drei im Streaming-Markt noch immer etwas im Schatten von Marktführer Spotify und dem Zweitplazierten Apple Music. Mit einer neuen Marken-Offensive will der Konzern das ändern. Ab heute können Neukunden daher von einem ganz besonderen Deal profitieren: Deezer Premium kostet für ein Jahr nur 66 Euro. Zum Vergleich: Der Normalpreis für zwölf Monate liegt bei 98,90 Euro. Den reduzierten Jahresbeitrag wird Deezer einmalig beim Abschluss des Abos abbuchen. Das Angebot läuft bis einschließlich 4. Januar 2023. 

Deezer Premium bietet neben personalisierten Playlists über 90 Millionen Songs in HiFi-Qualität. Das ist kaum weniger als Apple Music, das zuletzt die Werbetrommel für das Durchbrechen der 100-Millionen-Song-Schallmauer rührte. Als Bonus hebt Deezer die Übersetzungsfunktion von englischen Songtexten und die Integration von SongCatcher hervor. Das Tool erkennt, ähnlich wie der Marktführer Shazam (eine Apple-Tochter), Songs im Radio sowie Titel, die man singt, summt oder pfeift. 

 

Deals in der Größenordnung von Deezer sind von Spotify und Apple Music bisher nicht kommuniziert worden. Spotify lässt sich einen Monat gratis testen. Das Einzel-Abo kostet 9,99 Euro/Monat, das Duo-Abo für Paare 12,99 Euro/Monat, das Studenten-Abo 4,99 Euro/Monat und das Familien-Abo 14,99 Euro/Monat. Apple Music kann einen Monat gratis getestet werden. Danach gibt es die Preisstufen: Voice 4,99 Euro/Monat, Studierende 5,99 Euro/Monat, Einzelperson 10,99 Euro/Monat, Familienplan 16,99 Euro/Monat.

Apple Music hatte die Preise zuletzt schon angehoben, Spotify agiert noch auf dem alten bewährten Preisniveau. Eine Preiserhöhung war aber schon vor Wochen Thema in der Gerüchteküche. Spätestens im Frühjahr 2023 dürfte Spotify dann wieder auf dem gleichen Preislevel wie Apple Music sein.

Das sind die Themen in TechTäglich am 24.11.2022:

Apple: Das sind die Pläne für 2023

5G in Deutschland: Diese Smartphones surfen am schnellsten

Fitness und Gesundheit 2022: Das Beste zum Fest

Deezer mit Preis-Offensive gegen Spotify

Twitter-Chaos: User laden illegal Spielfilme hoch

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Sleep-Tech-Marketing
WuV Community Icon 3.600 Euro, Abo, kein Store: Eight Sleeps Wette auf Deutschland
Deutschland ist für Eight Sleep nach eigenen Angaben der wichtigste Markt in Kontinentaleuropa. Das US-Unternehmen setzt hierzulande auf Podcasts, Spitzensport und eine Software, die möglichst unauffällig im Hintergrund arbeitet. Wie die Strategie funktioniert und was unabhängige Forschung über die Wirkung sagt.
10 Minuten
28. Aug 2026
Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige