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Fluch-Verbots-Zone: Teams mit Schimpfwort-Filter

Hier wird nicht geflucht! Microsoft will Nutzerinnen und Nutzern seiner Teams-Software dabei helfen, saubere und politisch korrekte Chats abzuhalten. Dafür gibt es jetzt einen neuen Schimpfwort-Filter, der standardmäßig aktiviert ist.
© W&V

Fluch-Verbots-Zone: Teams mit Schimpfwort-Filter

Fluchen verboten! Videochats mit Microsofts vielgenutzter Teams-Software sollen sauberer und politisch korrekter werden. Dafür hat der US-Konzern jetzt mit dem jüngsten Softwareupdate einen Schimpfwort-Filter eingeführt. Microsoft spricht in seinem Blogeintrag von "Profanity filtering". Mit der neuen Funktion lassen sich "böse" Wörter in der automatischen Live-Untertitelung von Chats unterdrücken und ausblenden. Die Audioübertragung ist davon nicht betroffen und wird nicht "gepiept". Eine ähnliche Funktion gibt es bereits in den Chats, die viele Multiplayer-Spiele begleiten. Der Fluch-Verbots-Filter ist mit dem neuesten Teams-Update standardmäßig aktiviert.

Jeder Nutzer entscheidet selbst über den Filter

Wer das unzensierte Texttranskript lesen will, muss die Funktion also aktiv abschalten. Diese Entscheidung kann jeder Nutzer in den Einstellungen unter "Untertitel und Transkripte" für sich selbst treffen. Denn der Filter wird nicht zentral vom Administrator oder vom Veranstalter des Chats gesteuert. Zusätzlich verspricht Microsoft eine übersichtlichere Untertitelung mit drei statt wie bisher mit zwei Zeilen Text. Je nach Schriftgröße lassen sich sogar bis zu vier Zeilen anzeigen. Außerdem wird über den Untertiteln jeweils der Name der Sprecherin oder des Sprechers angezeigt. Die betreffenden Personen identifiziert Teams automatisch per Spracherkennung.

Das sind die Themen von TechTäglich am 3. Juli 2023:

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