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IFA-Vorschau (2): Fernseher fürs Smart Living

Grüner wird’s nicht: Bei der IFA in Berlin, die heute startet, stehen Nachhaltigkeit und Energiesparen im Blickpunkt. Und Smart Home verwandelt sich ins umfassendere Smart Living. Hier Teil 2 der W&V-Vorschau.
© W&V

IFA-Vorschau (2): Fernseher fürs Smart Living

Beim Verkauf von Fernsehern in Deutschland ging der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 um zehn Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro zurück. Die Aussteller auf der IFA (Teil 1 der W&V-Vorschau) hoffen nun auf die Advents-Fußball-WM in Katar. Dann sollen vor allem große TV-Geräte ab 75 Zoll verkauft werden, die aktuell viel gefragter sind als kleinere Fernseher. Und so zeigt LG in Berlin den mit 97 Zoll (2,46 Meter) größten OLED-TV der Welt. Die ersten Händler haben den spektakulären 97G2 schon im Angebot – für ebenso spektakuläre 25.000 Euro.

Samsung erstmals mit OLED

Samsung kombiniert seine Bildschirmtechnik QLED erstmals mit OLED. Das soll Brillanz und Farben weiter verbessern – mit einem Bild, das heller leuchtet als klassisches OLED. Die Preise sind aber hoch, die 55-Zoll-Version GQ55S95BA kostet rund 1.600 Euro. Viel TV-Schnickschnack ist auf der IFA auch zu sehen. So zeigt LG mit dem Flex LX3 einen Spiele-Fernseher, der sich krumm biegen lässt und den Zuschauer dann praktisch umhüllt. Die klassischen 55- oder 65-Zöller, die für die WM interessant werden, stehen ebenfalls in Berlin, sind aber meist schon altbekannt. Gute 4K-Geräte in 55 Zoll wie den Samsung GU55AU8079U gibt es aktuell für knapp 500 Euro.

Smart Home wird Smart Living

Das altbekannte "Smart Home", das schlaue Wohnen, wird zunehmend als "Smart Living" bezeichnet, weil es das gesamte Leben umfassen soll – über die eigenen vier Wände hinaus. Intelligente Heizkörperthermostate wie der neue Fritzdect 302 (90 Euro) von Fritzbox-Hersteller AVM aus Berlin können für ein Drittel Einsparung beim Heizen sorgen. Das Gärtnern funktioniert immer öfter in der Wohnung und App-gesteuert, zum Beispiel mit den Nano-Gärten von Prêt à Pousser aus Frankreich für Tomaten, Salate oder Kräuter (ab 80 Euro). Die komplett Touch-basierte Siemens-Espressomaschine EQ900 (ab 1.800 Euro) mit "Bean Ident System" erkennt die Art der verwendeten Bohnen und passt das Kaffeekochen darauf an.

Das automatische Babyfläschchen

Ebenfalls Siemens bringt den ersten Kühlschrank, der seine Tür per Sprachbefehl öffnet. Für Senioren, die gerne weiter zuhause wohnen wollen, bietet die Berliner Firma Better@Home Leuchten mit Bewegungsmelder oder Funksysteme, die bei Angehörigen Alarm schlagen, wenn sie bei den älteren Herrschaften größere Abweichungen vom Tagesablauf feststellen. Von Faitron aus der Schweiz gibt es für 80 bis 100 Euro die Baby-Milchflasche BabyBoo und die Lunchbox HeatsBox, die Getränke und Speisen auch unterwegs per Akku und App erwärmen.

Der schnellste Getränkekühler der Welt

Eine der cleversten neuen Ideen kommt aus Gröbenzell bei München. Die jungen Tüftler Moritz Schüller und Max Huber haben mit dem Beezer (529 Euro) den schnellsten Getränkekühler der Welt erfunden. Er kühlt eine 0,5-Liter-Flasche in vier Minuten von Raumtemperatur auf weniger als neun Grad – zehnmal schneller als eine Gefriertruhe. Die Technik basiert auf Luft und braucht weniger Strom als Staubsaugen. Ein Prost auf die IFA und die beiden findigen Erfinder!

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. September 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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