Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

iPhone 15 Pro: Legt sich Apple quer?

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Apples iPhone 15 im Querformat und mit der Premiere fürs neue Formel-1-Rennspiel.
© W&V

iPhone 15 Pro: Legt sich Apple quer?

Zwischen 2014 und 2017 hat Apple bei den 5,5 Zoll großen Plus-Modellen von iPhone 6 bis 8 die Möglichkeit angeboten, den Homescreen ins Querformat zu drehen. Die Vorteile lagen auf der Hand: Apps wie Mail, Nachrichten oder Kalender konnten mehr Inhalt anzeigen – beispielsweise Mail mit den Ordnern in der linken Spalte und den Mails daneben. Eine ähnliche Spaltenansicht gab es auch für Nachrichten. Mit dem Start des iPhone X und dem Aus für den Home-Knopf hat Apple diese Funktion in iOS aufgegeben. Seitdem lassen sich Inhalte und Apps auf dem iPhone zwar nach wie vor im Querformat anzeigen. Aber sie werden einfach in die Breite gezogen – ohne, dass Apple den zusätzlichen Platz sinnvoll nutzt.

Verkaufsargument für größere iPhones

Der Blogger BasicAppleGuy zeigt jetzt mit seiner Designstudie, wie sinnvoll und praktisch die Rückkehr des Breitbild-Homescreens im anstehenden iOS 17 wäre. Videos ließen sich frei auf dem Bildschirm platzieren – und daneben wäre noch Platz für andere Inhalte. Zwei Apps könnten im Multitasking nebeneinander laufen, und hätten auf dem 6,7-Zoll-Display genügend Platz. Widgets und Dynamic Island ließen sich perfekt integrieren. Das iPhone würde praktisch zu einem kleinen iPad. Und wenn Apple den Quer-Homescreen auf iPhone 15 Plus und 15 Pro Max beschränkt, hätte es ein weiteres Verkaufsargument für seine größeren, teureren Modelle. Ob sich Apple 2023 wieder quer legt, erfahren wir vielleicht schon bei der Vorstellung von iOS 17 auf der WWDC am 5. Juni.

Das sind die Themen von TechTäglich am 4. Mai 2023:

Neueste Beiträge

Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige