Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Kate Bush: Nach 37 Jahren auf Platz 1 – wegen Netflix

Englands Musik-Mysterium Kate Bush feiert ein rauschendes Comeback. Ihr Song "Running Up That Hill" ist Nummer 1 in den USA – weil er in der Netflix-Serie "Stranger Things" ausgiebig zu hören ist.
© W&V

Kate Bush: Nach 37 Jahren auf Platz 1 – wegen Netflix

Kate Bush (63) ist eine der brillantesten Sängerinnen der letzten Jahrzehnte – und eine der mysteriösesten. Seit sie 2014 das Hammersmith Apollo in London bei ihrem legendären Live-Comeback 22 Abende lang ausverkauft hat, hat sich die Engländerin leider wieder rar gemacht. Doch nun sorgt Netflix für ein großes Kate-Bush-Revival. Weil ihr Hit "Running Up That Hill (A Deal With God)" aus dem Jahr 1985 immer wieder durch die aktuelle vierte Staffel der Mystery-Serie "Stranger Things" spukt, ist der Song jetzt bei Spotify und Apple Music in den USA auf Platz 1 gelandet – vor Lady Gaga, Lizzo und Harry Styles. Und die Millennials, die noch gar nicht geboren waren, als Kate Bush den Song veröffentlicht hat, fragen sich: Was ist das für großartige Musik?

Genehmigung von Kate Bush höchstpersönlich

Damit "Running Up That Hill" in "Stranger Things" zu hören ist, musste die Sängerin und Autorin persönlich zustimmen. Wie Variety berichtet, hat sich Wende Crowley von der Plattenfirma Sony Music darum gekümmert. Sie verrät: "Kate Bush ist wählerisch, wenn es darum geht, ihre Musik zu lizenzieren. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass sie Drehbuchseiten und Filmmaterial zur Durchsicht erhält, damit sie genau sehen konnte, wie der Song verwendet werden würde." Schlussendlich stellte sich heraus, dass Kate Bush selbst ein großer Fan von "Stranger Things" ist, sie gab die Erlaubnis.

Bush-Fans sind wenig begeistert

Laut Billboard hat der Song zuletzt bei den Streams in den USA um 9.900 Prozent zugelegt. Doch "echte" Kate-Bush-Fans sind teilweise weniger begeistert, dass viele plötzlich wegen einer Netflix-Serie ihr Idol entdecken – ohne sich wirklich für die Künstlerin und ihre brillante Musik zu interessieren. Sie ärgern sich auf Twitter in Posts wie diesem: "Wenn Ihr alle jetzt damit anfangt, dass die Musik von Kate Bush eben 'die Songs aus Stranger Things' sind, bring ich Euch um." Andere sehen es entspannter: "Mir ist es völlig egal, wie die Kids auf Musik von Kate Bush oder Fleetwood Mac kommen. Hauptsache, diese Legenden leben weiter, so wie sie es verdient haben."

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. Juni 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Sleep-Tech-Marketing
WuV Community Icon 3.600 Euro, Abo, kein Store: Eight Sleeps Wette auf Deutschland
Deutschland ist für Eight Sleep nach eigenen Angaben der wichtigste Markt in Kontinentaleuropa. Das US-Unternehmen setzt hierzulande auf Podcasts, Spitzensport und eine Software, die möglichst unauffällig im Hintergrund arbeitet. Wie die Strategie funktioniert und was unabhängige Forschung über die Wirkung sagt.
10 Minuten
28. Aug 2026
Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige