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Nach Meme-Hpye um Erfolgsmarken: "Barbenheimer" wird gedreht

Haben das die Film-Hits "Barbie" und "Oppenheimer" verdient? Ein US-Regisseur, bekannt für Trash-Filme, hat sich die Auswertungsrechte am Meme "Barbenheimer" auf einer Film-Fachmesse gesichert und legt nun los.
© W&V

Demi Moore verdankt Trashfilm-Veteran Charles Band ihre erste große Rolle. Sie spielte in seinem Film "Der Killerparasit" mit. Klingt billig. Ist billig. Denn Charles Band gilt als Legende unter den Trash-Filmern. Aber clever ist er, wenn es um Markenbildung geht!

Band hat erkannt: Das Meme "Barbenheimer", im letzten Sommer dank der Kino-Erfolge "Barbie" und "Oppenheimer" viral gegangen, kann kein Filmstudio als Marke einklagen. Der Wiedererkennungswert? Enorm! 

Daher nutzt der Regisseur, Autor und Produzent Charles Band jetzt das Meme für seinen neuesten Streifen, um aus den Erfolgsmarken selbst finanziell zu profitieren. 

Ja, er kommt tatsächlich in die Kinos!

"Barbenheimer" wird ein B-Movie, klar. Die Auswertungsrechte hat Band auf der Fachmesse American Film Market in Santa Monica gekauft, darüber berichtete zuerst das US-Branchenportal Hollywood Reporter.

Die Story: Barbie – im Film Dr. Bambi J. Barbenheimer genannt – rächt sich an ihren Schöpfern. Band produziert, führt Regie und schreibt das Drehbuch. Das Plakat ist schon im Netz der vielbeachtete Aufreger: in Pink gehalten, Barbie ist im Schatten zu erkennen, die Atombombe mit Bezug auf Oppenheimer auch.

Der Schriftzug: "D-Cup, A-Bomb".

Band bestreitet nicht mal, dass er mit zwei erfolgreichen Marken Kohle scheffeln will: "Hundert Prozent", sagt er. Die Handlung sei "kompletter Blödsinn. Aber wir brauchen ein wenig Humor auf dem Weg ins Jahr 2024."

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