Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Reparaturen: Warentest-Watschn für Mediamarkt/Saturn

Ein Notebook muss bei einem Defekt noch längst nicht auf den Müll. Reparieren lohnt sich für den Geldbeutel und die Umwelt. Ein Branchenriese versagte jetzt im Warentest – während es bei Apple erstaunliche Preisunterschiede gibt.
© W&V

Reparaturen: Warentest-Watschn für Mediamarkt/Saturn

Notebooks gehören aufgrund ihrer Größe zu den Elektronik-Geräten, die sich noch am besten instand setzen lassen. Die Stiftung Warentest hat nun geprüft, wie gut sieben Reparaturdienste arbeiten – und dabei Mediamarkt/Saturn eine gewaltige Ohrfeige verpasst. Der Branchenriese landet mit der Note "Mangelhaft" (4,9) mit Abstand auf dem letzten Platz. Die Reparaturversuche des Elektrohändlers brachten ärgerliche bis regelrecht skurrile Ergebnisse. Mal wurde ein Rechner unrepariert zurückgegeben, mal fehlte ein mit abgegebenes Netzteil, und mal meldete sich das Unternehmen einfach nicht mehr beim Kunden. Fazit der Tester: "Der Dienst von Mediamarkt/Saturn ist teuer und langsam. Bei diesem Anbieter lief kaum etwas rund."

Acer gewinnt vor Apple

Die Experten haben bei jedem Anbieter jeweils drei Notebooks mit den gleichen drei Mängeln abgegeben: Die Ladebuchse war defekt, eine Taste fehlte und das Netzkabel war beschädigt. Für die Reparatur verlangte Gesamtsieger Acer (Note 2,1) zwischen 100 und 210 Euro – während Mediamarkt/Saturn mit 410 bis 860 Euro auch noch kräftig zulangte. Hinter Acer landete Apple mit den schnellsten Reparaturen im Test und Gesamtnote 2,4 auf dem zweiten Platz. Kunden müssen aber aufpassen: Während der Apple Store vor Ort faire 140 Euro berechnete, verlangte eine Apple-Partnerwerkstatt mit rund 660 Euro fast das Fünffache. Auf den Plätzen landeten Comsmile (2,5), HP (2,6), Notebook-Doktor.de (3,1) und Lenovo (3,4).

Das sind die Themen von TechTäglich am 17. Juli 2023:

Neueste Beiträge

Marketing-Arbeitsmarkt Q2 2026
WuV Community Icon Weniger Jobs, mehr Jobsuchende – KI bleibt gefragt
78.343 offene Stellen treffen auf gut 63.000 Arbeitssuchende. Die W&V-Analyse, basierend auf exklusiven Zahlen von Index Research für das zweite Quartal 2026, zeigt einen deutlich engeren Marketing-Jobmarkt und KI-Anforderungen, die weiter zunehmen.
7 Minuten
17. Jul 2026
QR-Code-Falle
WuV Community Icon Quishing wird zum Risiko für Marken
QR-Codes führen Kunden vom Plakat direkt in den Funnel. Manipulierte Ziele können jedoch Vertrauen und Conversion gefährden. Im W&V-Interview erklärt United-Domains-Chef Stephan Schmidt, wie Marken vorbeugen.
10 Minuten
17. Jul 2026
Retail Media Alliance
WuV Community Icon Wie Inovisco mit HIT sein Retail-Media-Netz ausbaut
Mit knapp 100 HIT-Märkten wächst die Retail Media Alliance erstmals über das Edeka-Umfeld hinaus. Im W&V-Interview spricht Inovisco-Marketingchef Frederik Horst über Reichweite, Messung und Buchung.
8 Minuten
16. Jul 2026

Das könnte dich auch interessieren

EU öffnet Android
WuV Community Icon Google: Jetzt beginnt der Kampf um den KI-Assistenten
Die EU zwingt Google, zentrale Android-Funktionen für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen. Für Marken ist das mehr als eine Regulierungsnachricht, denn künftig können verschiedene Assistenten Produkte empfehlen, Apps bedienen und Bestellungen vorbereiten. Damit entsteht ein neuer Zugang zum Kunden.
7 Minuten
17. Jul 2026
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige