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Spiele-Hit Zelda: Wird das Nintendos nächster Kinofilm?

Nintendo hat mit "The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom" einen Sandkasten der Möglichkeiten geschaffen, bei dem nur die eigene Fantasie die Grenzen setzt. Die Macher des Spiels denken nun bereits an eine Verfilmung.
© W&V

Spiele-Hit Zelda: Wird das Nintendos nächster Kinofilm?

Es ist erst Mai – aber das Spiel des Jahres 2023 dürfte bereits feststehen. Denn Nintendos Kreativ-Wunderwerk "The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom" noch zu übertreffen, erscheint schlicht unmöglich. Das neue Abenteuer von Prinzessinnen-Retter Link streicht gerade die besten Noten der Videospiele-Geschichte ein. Beim Wertungsportal OpenCritic liegt das Spiel mit 97 von maximal 100 Punkten bereits auf Platz eins.

Pures Vergnügen und Staunen

Die Kritiker schwärmen vom "puren Vergnügen und Staunen" (IGN) oder von einer "Offenbarung" (GameSpot). Und die Nintendo-Entwickler hoffen bereits darauf, "Tears of the Kingdom" ins Kino zu bringen – als Nachfolger des Megaerfolgs "Der Super Mario Bros. Film". "Ich muss sagen, ich bin interessiert", heißt es von Produzent Eiji Aonuma.

Nichts ist unmöglich

Das Umwerfende am neuen Zelda sind die schier unendlichen Möglichkeiten, die Spieler darin haben. Sie bauen Autos, konstruieren Flugzeuge, zähmen Wildpferde und vieles mehr. Fast alles gehorcht den Gesetzen der Logik: Wenn sich ein Abgrund nicht überwinden lässt – warum nicht ein Vehikel zusammenbasteln, mit dem es funktioniert? Und mit entsprechendem Geschick klappt das Vorhaben dann auch. In diesem riesigen Sandkasten der Möglichkeiten setzt nur die eigene Fantasie die Grenzen. Und was hier im Königreich Hyrule nicht möglich ist, gibt es meistens auch im echten Leben nicht.

Zwischen Himmel und Höhle

Die Spielewelt sieht auf den ersten Blick aus wie im Vorgänger "Breath of the Wild", dem Klassiker für die Switch-Konsole von 2017. Aber wer ins Abenteuer startet, merkt schnell, dass kaum ein Stein auf dem anderen geblieben ist. Nintendo hat aufwändige Himmels-Inseln gebaut, auf denen ein Teil der Handlung stattfindet. Es gibt zahllose Berge, komplexe Höhlensysteme und über 50 Brunnen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Und sogar das Sterben der eigenen Spielfigur macht Spaß – mit den unterhaltsamsten Möglichkeiten der Spiele-Geschichte, sein digitales Leben auszuhauchen. Dass die nicht mehr taufrische Switch-Konsole öfter ins Ruckeln kommt, und dass die Grafik weit entfernt von einer PlayStation 5 ist, ist da höchstens ein Wermutströpfchen. (Für Switch, ab 12 Jahren, 60 bis 70 Euro)

Das sind die Themen von TechTäglich am 16. Mai 2023:

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