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Vodafone-Preisschock: Verbraucherzentrale plant Sammelklage

Seit April informiert der Telekommunikationsanbieter Vodafone seine Kunden und Kundinnen über deutliche Preisaufschläge. Sie können zahlen – oder auf eine Sammelklage hoffen. Wie Vodafone argumentiert, was Verbraucherschützer entgegenhalten.
© W&V

Letzten Monat hat Vodafone begonnen, Preise für Internettarife bei Bestandskunden anzuheben. Alle Kabel- und DSL-Kunden, die ihren Vertrag vor dem 15. November 2022 abgeschlossen haben, sind betroffen. In Zahlen: Die Preise steigen von 27,99 Euro auf 32,99 Euro bzw. von 32,99 Euro auf 37,99 Euro pro Monat.

Zwar informiert Vodafone in Kundenmails über die neue Preisstruktur ("steigende Energiepreise, höhere Kosten zum Betreiben der Netze"). Aber der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geht davon aus, dass die Aufschläge nicht gerechtfertigt sind. Betroffene sollen sich nun melden, damit eine Sammelklage gestartet werden kann. Ziel: Vodafone müsse die alten Preise wiederherstellen und zuviel eingezogene Gebühren zurückerstatten.

Interessenten können sich über ein Online-Formular beim vzbv melden. Dort heißt es: "Vodafone begründet den Anstieg unter anderem mit der Erhöhung der Energiepreise für den Betrieb der Netze und verweist darauf, dass die Kund:innen kündigen können, wenn sie die Preiserhöhung nicht akzeptieren." Die AGB werden ebenfalls kritisiert. Möglicherweise werden sie auch Gegenstand einer gerichtlichen Überprüfung.

10,7 Millionen Deutsche setzen derzeit auf einen Festnetzanschluss bei Vodafone. Tendenz fallend: Zwischen Juli und September 2022 verlor das Unternehmen 39.000 Kunden.

Das sind die Themen in TechTäglich am 10.5.2023:

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