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Corona-Lockerungen bescheren Douglas erhebliches Plus

Douglas konnte von den Corona-Lockerungen profitieren: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 kletterte der Umsatz um 11,5 Prozent. Die Wachstumstreiber lassen sich klar erkennen.
© W&V

Weil die Menschen viel weniger Corona-Masken tragen und es wieder mehr Feierlichkeiten gibt, wächst die Parfümeriekette Douglas kräftig. Der Umsatz sei im letzten Quartal des vergangenen Jahres um 11,5 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Wachstumstreiber waren Lippenstifte und Make-up, aber auch Parfüms waren beliebt. Die gestiegene Nachfrage erklärt sich damit, dass sich Menschen wieder stärker schminken als früher - also in Zeiten, als das Äußere mangels Ausgehmöglichkeiten und wegen Masken weniger wichtig war. Der Düsseldorfer Konzern hat rund 18 000 Beschäftigte.

Auf vergleichbarer Fläche - also Veränderungen im Filialnetz herausgerechnet - lag das Umsatzplus im Jahresendquartal sogar bei 13,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte um 19,7 Prozent auf 308,1 Millionen Euro. Das Nettoergebnis schnellte um 79,3 Prozent auf 126,7 Millionen Euro in die Höhe - dieses überproportionale Plus lag teilweise an einem Steuereffekt.

"Douglas hat trotz des volatilen Umfelds ein herausragendes Weihnachtsquartal erzielt", sagte Unternehmenschef Sander van der Laan. Sowohl in Filialen als auch im Online-Geschäft habe man zugelegt. Knapp ein Drittel des Konzernumsatzes stammt aus Verkäufen über das Internet. Das Douglas-Geschäftsjahr beginnt im Oktober. Die nun vorgelegten Zahlen spiegeln also das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 wieder.

Die neue Markenstrategie

Douglas ging kürzlich mit der ersten großen Kampagne nach dem Abgang von CEO Tina Müller und unter der neuen Führung von Sander van der Laan online. Darin treten hochkarätige Testimonials wie der Schauspieler Elyas M'Barek und Model und Schauspielerin Diane Kruger auf.

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