15. Apr 2026
Lesedauer 6 Min.
Kommentar
Die Ankerkraut-Gründer holen sich ihre Marke zurück - aber das Schwierigste kommt noch
Alles auf Anfang: Das Gründerpaar Anne und Stefan Lemcke löst Ankerkraut aus dem Nestlé-Konzern raus. So weit, so gut. Aber können die neuen-alten Besitzer damit automatisch an ihre Erfolge anknüpfen? Vielleicht ja, doch sie müssen einiges investieren - vor allem um wieder Vertrauen aufzubauen.
Im April 2022 wurde der Deal zwischen Nestlé und dem gefeierten Start-up Ankerkraut als strategische Partnerschaft bezeichnet. Vier Jahre später ist der Rausch vorbei, die Gründer Anne und Stefan Lemcke kaufen gemeinsam mit Alexander Schwoch (früher CFO) und Timo Haas (früher CMO) die Anteile wieder zurück und verantworten das Business ohne Investoren oder Partner. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen.