10. Mai 2023
Lesedauer 3 Min.
Kommentar
Douglas blamiert sich mit banaler KI-Kampagne
Als Statement für ein "inklusiveres Verständnis von Schönheit" will Douglas die neue Kampagne verstanden wissen - und kritisiert den Perfektionismus KI-generierter Bilder. Doch das ist wohlfeil, sagt W&V-Redakteur Peter Hammer.
Muss man das ernst nehmen? Oder ist es nur ein etwas ungeschickter Versuch, noch schnell auf den KI-Zug zu springen - pünktlich zur OMR? Die Parfümeriekette Douglas jedenfalls ist mit einer kleinen Kampagne gestartet. Das Thema: KI und Schönheitsideal. Umgesetzt wurden die Motive, die allesamt vermeintlich perfekte Frauen zeigen, von Jung von Matt Alster. Generiert eben mit AI-Tools. Allerdings jeweils mit einer sechsfingrigen Hand.