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Lesedauer 4 Min.

WuV Community Icon Eine Swatch-Kampagne in China sorgt für Empörung

Wegen einer umstrittenen Werbegeste hat Swatch seine jüngste Kampagne in China zurückgezogen und sich öffentlich entschuldigt. Der Vorfall zeigt, wie groß das Risiko kultureller Missverständnisse in Märkten ist, auf die Unternehmen wirtschaftlich stark angewiesen sind.
Swatch entschuldigt sich für Werbemotiv in China
Swatch entschuldigt sich für Werbemotiv in China
© Shutterstock / Tobias Arhelger

Rassismusvorwürfe mit Folgen für das Schweizer Unternehmen Swatch. In der Kampagne zur Kollektion „Swatch Essentials“ war ein asiatischer Mann zu sehen, der mit den Fingern seine Augen zu Schlitzen zog. Das Problem: Diese Geste wird vor allem in China, aber auch in vielen anderen Weltregionen als klar rassistisch empfunden. Innerhalb weniger Stunden entwickelte sich eine Welle der Empörung in sozialen Netzwerken. Swatch reagierte schnell: In einer Erklärung auf Weibo und Instagram entschuldigte sich das Unternehmen auf Chinesisch und Englisch und kündigte an, sämtliches Werbematerial weltweit zurückzuziehen.

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