13. Mai 2026
Lesedauer 5 Min.
Gastbeitrag
"Royal Pop": Die Ökonomie der Verrücktheit
Warum die „Royal Pop" kein PR-Stunt ist und was Markenverantwortliche aus dem zweiten großen Swatch-Coup wirklich lernen sollten. Eine Einschätzung von Klaus-Dieter Koch, Markenexperte und Gründer der Unternehmensberatung BrandTrust.
Wenn die Swatch Group mit Audemars Piguet am 16. Mai die "Royal Pop" in acht Farbkombinationen als Taschenuhren auf den Markt bringt, ist das mehr als der nächste Uhren-Crossover. Es ist die Bestätigung einer Hypothese, die in durchdigitalisierten Marketingabteilungen ungern gehört wird: Starke Marken wachsen heute nicht mehr trotz, sondern wegen kalkulierter Verrücktheit.