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Lesedauer 4 Min.

WuV Community Icon ChatGPT wird zum Werbemedium: Was jetzt auf Marken zukommt

Ab sofort wird ChatGPT auch in Deutschland zum Werbemedium. Für Marken könnte damit ein neuer Kanal zwischen Search, Retail Media und Social entstehen. Aber: Wie viel Werbung verträgt der Chat, ohne seine Glaubwürdigkeit zu verlieren? 
ChatGPT mit Werbung

Jetzt geht es auch in Deutschland los: Ab sofort kann in den Chats auf ChatGPT Werbung gebucht werden.

© ChatGPT/W&V

Es ist soweit: Ein halbes Jahr nach dem Start in den USA öffnet OpenAI seine Plattform ChatGPT auch für Werbung in Deutschland. Seit 24. August sind ChatGPT Ads in 31 weiteren europäischen Märkten verfügbar; neben Deutschland sind auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande mit von der Partie. 

Zu sehen bekommen die Werbung aber vorläufig nur Nutzerinnen und Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version sowie Abonnenten des günstigsten Bezahltarifs Go. Auch bestimmte Themen, wie etwa sensible Gesundheitsfragen, bleiben werbefrei. Die Werbekunden können ihre Kampagnen über die Agenturen Publicis, WPP, Omnicom, Mediaplus, Havas und Dentsu buchen; eine Self-Service-Plattform für kleinere Unternehmen soll folgen.

Diese Ausweitung des Angebots wird nun also auch in Europa den Werbemarkt voraussichtlich durcheinanderwirbeln. Denn OpenAI vermarktet nicht einfach einen weiteren digitalen Werbeplatz, sondern setzt an einem anderen Punkt der Customer Journey an als klassische Social-Plattformen: Nutzer kommen in der Regel mit einer konkreten Frage, einem Problem oder in einer Entscheidungssituation. 

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