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WuV Community Icon Ob Zufall oder nicht: Zara hat den Shitstorm verdient

Wie sagt man so schön? Die Botschaft entsteht beim Empfänger. Und beim Anblick einer aktuellen globalen Zara-Kampagne entsteht bei einigen die Botschaft, der Moderiese stehe hinter dem folgenreichen Gaza-Feldzug Israels. Andere sagen, die Kulisse wäre Zufall und die Welt ist zu empfindlich geworden. Doch auch Rücksichtslosigkeit ist eine Botschaft, sagt W&V-Redakteurin Marina Rößer.
© W&V

Es gibt Zufälle, die gibt es nicht. So war es bei der skandalösen Balenciaga-Kampagne, die sexualisierte Gewalt an Kindern zum Modethema machte, und vermutlich auch bei einer kürzlich veröffentlichen Zara-Kampagne. In dieser ist das Model Kristen McMenamy in Lederklamotten und blass geschminktem Gesicht zu sehen. Um sie herum nicht mehr ganz so vollständige Schaufensterpuppen und Steinstatuen, manche von ihnen eingewickelt in weißes Papier und Plastikfolie, dazu Styropor, Gips, zerrissene Pappe an der Wand und Stoffrollen. Den Bildunterschriften zufolge handelt es sich bei der Kollektion um eine "limitierte Auflage", die das "Engagement für Handwerkskunst und die Leidenschaft für künstlerischen Ausdruck" der Marke zelebriert.

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