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Lesedauer 4 Min.

Die 10 besten Technik-Tipps für den Urlaub (2)

Mit moderner Technik werden die Ferien bequemer, sicherer und unterhaltsamer. W&V hat die Checkliste: An was Urlauber jetzt denken sollten. Nach dem ersten Teil gestern gibt es heute Teil 2 unserer Top 10.
© W&V

Die 10 besten Technik-Tipps für den Urlaub (2)

Hier geht es zu Teil 1 vom 26. Juli 2022.

6. SIM-Karte organisieren

Seit 2017 kosten Telefonieren und Surfen innerhalb der EU genauso viel wie daheim, mit den gleichen Datenlimits. Das verbraucherfreundliche "Roam like at home" (W&V berichtete) gilt meist auch in Island, Liechtenstein und Norwegen – und bei vielen Providern weiterhin in Großbritannien. Die EU hat diese Regelung gerade bis 2032 verlängert und noch attraktiver gemacht. Denn ab sofort dürfen Provider das Internet-Tempo im EU-Ausland nicht mehr drosseln. Bisher war das noch häufig der Fall. Außerhalb der EU können Telefonieren und mobiles Internet aber immer noch extrem teuer sein.

Tarifbeispiel der Telekom für Ägypten: 15,80 Euro für 1 Megabyte Datenverkehr, die innerhalb weniger Sekunden gestreamt sind. Wer außerhalb der EU unterwegs ist, sollte sich unbedingt vorab bei seinem Provider nach den Roamingkosten erkundigen – oder das Datenroaming schon vor der Ankunft am Zielort deaktivieren. Länder- und Datenpässe reduzieren die Kosten deutlich. So können Telekom-Kunden mit der Option "Travel mobil" ihre heimischen Tarife für einmalig 49,95 Euro oder 99,95 Euro weltweit "mitnehmen". Lokale SIM-Karten aus dem Urlaubsland sind meist wesentlich günstiger. Wenn das Smartphone die digitale "eSIM" unterstützt, also den Zugang ohne Karte im Handy-Schlitz, lassen sich solche Tarife auch schon vorab buchen.

7. Mobilen WLAN-Hotspot mitnehmen

Wenn das WLAN im Zug ausfällt oder wenn im Urlaub die ganze Familie gleichzeitig ins Internet will, ist ein mobiler Router ideal. Hier kommt eine günstige SIM-Karte rein, dann stellt der Hotspot ein WLAN-Netz für alle Nutzer bereit. Der TP-Link M7450 (120 Euro) bietet schnelles LTE mit maximal 300 Megabit pro Sekunde, der Akku hält bis zu 15 Stunden durch.

8. Übersetzen per App

Wer die Sprache im Urlaubsland nicht spricht, und sich trotzdem gut verständigen will, verwendet am besten eine Übersetzungs-App. Die Nummer-1-App sowohl fürs iPhone als auch für Android ist der kostenlose Google Übersetzer. Er beherrscht nicht nur 132 Sprachen, sondern übersetzt auch Texte auf Fotos. Das ist ideal für Speisekarten oder Verkehrsschilder. Der Microsoft Translator für iOS und Android ist ebenfalls gratis. Er dolmetscht sogar Unterhaltungen mit Einheimischen per Computerstimme simultan – fast so, als ob Nutzer die Sprache beherrschen.

9. Ersatzstrom fürs Handy

Smartphone ohne Strom – das kann an langen Urlaubstagen schnell passieren. Dann ist auch Schluss mit Handy-Fotografieren. Powerbanks zum Nachladen gibt es schon ab gut 20 Euro. Je größer sie sind, desto mehr Strom speichern sie. Anhaltspunkt: Der Akku eines aktuellen Smartphones hat eine Kapazität zwischen 3.000 und 4.000 mAh (Milliamperestunden). Dafür reicht schon eine kleine und handliche Powerbank fast im Scheckkartenformat. Große Zweit-Akkus um die 70 Euro liefern teilweise bis zu 50.000 mAh.

10. HDMI-Kabel einpacken

Einen HDMI-Eingang für Video bietet praktisch jeder Fernseher am Urlaubsort. Aber meistens fehlt das HDMI-Kabel, um Filme, Serien und Livestreams vom Smartphone oder Tablet dann auch am großen TV-Bildschirm mit der Familie anschauen zu können. Solche Kabel gibt es ab rund 15 Euro mit Anschlüssen fürs iPhone (Lightning), iPad (Lightning oder USB-C) und Android (Micro-USB oder USB-C). Wichtig: Aus Kopierschutzgründen funktioniert die Übertragung nicht bei allen Inhalten. Die meisten Videos lassen sich aber per HDMI auf den Fernseher bringen. Alternative sind TV-Sticks wie der Amazon Fire TV oder Google Chromecast (jeweils ab ca. 30 Euro). Sie kommen an den HDMI-Eingang des Fernsehers und streamen Inhalte über das WLAN der Urlaubs-Unterkunft.

Das sind die Themen von TechTäglich am 27. Juli 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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