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Pinke Pinke: Frauen-Hardware ist rosa – und teuer

Der Schweizer Zubehörspezialist Logitech bringt Gaming-Zubehör für Frauen. Maus, Headset, Tastatur und Mikrofon sind pink, pastellig – und teuer. Experten ärgern sich über eine "Pink Tax" für die weibliche Zielgruppe.
© W&V

Pinke Pinke: Frauen-Hardware ist rosa – und teuer

Bisher richtet sich Zubehör für das Spielen am Computer überwiegend an männliche Nutzer. Und so sieht es auch aus – meist freudlos schwarz und mit harten Kanten. Der Schweizer Spezialist Logitech will das jetzt ändern, mit der neuen Zubehörserie "Aurora". Sie soll "inklusiv" wirken, richtet sich optisch aber deutlich an eine weibliche Zielgruppe – mit pinken und pastelligen Farben, mit weichen Formen und mit einer Handballen-Auflage für die Tastatur in Wölkchen-Form. Ob es nun sinnvoll ist, allzu maskulines Gaming-Zubehör mit übertrieben femininem Design zu ergänzen, sei dahingestellt. Viele Beobachter ärgern sich jetzt vor allem über die Preise und den kräftigen "Frauen-Aufschlag" bei Logitech. Engadget kritisiert eine "Pink Tax", also eine "rosa Steuer" für Produkte, die für Frauen designed sind.

Rosa Ohrpolster und rosa Tastatur-Kappen

Zur Aurora-Serie gehören eine Maus für rund 100 Euro, ein Headset für 230 Euro und eine Tastatur für 170 bis 200 Euro. Alle wirken eher pastellig. Und als Zubehör lassen sich unter anderem rosa Ohrpolster und Tastatur-Kappen erwerben. Zudem gibt es das PC-Mikrofon Blue Yeti für 140 Euro künftig auch in pink. Gegenüber den "männlichen" Pendants sind die Preise spürbar höher, was durch die Technik nicht unbedingt gerechtfertigt ist. Logitech überschreibt seinen dazugehörigen Blogeintrag so: "Wenn sich die Demografie der Gamer ändert, sollte sich auch ihre Ausrüstung ändern." Engadget schlägt vor: "Wenn das Unternehmen sein Angebot für mehr Spieler erweitern möchte, muss seine Aurora-Palette preisgünstigere Produkte bieten, die der Qualität und den Preisen seiner Standardprodukte entsprechen."

Das sind die Themen von TechTäglich am 27. Juli 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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