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WDR bringt Klima-App für Schulen

Der WDR hat eine Klima-App für Lernende aller Schultypen zwischen 13 und 16 Jahren veröffentlicht. Per Augmented Reality stehen Betroffene mitten im Klassenzimmer – zu denen durchaus auch eine Kuh zählen kann.
© W&V

WDR bringt Klima-App für Schulen

Es gibt auch noch gute Nachrichten von der ARD. Der WDR hat jetzt eine Klima-App für Schulen gestartet. Motto der App, die zunächst für iOS erschienen ist, und die in Kürze auch für Android kommen soll: "Rette die Erde im Unterricht."

Die App, die auf Smartphone und Tablet läuft, hat vier Schwerpunkte

  • Schülerinnen und Schüler treffen sich virtuell mit Betroffenen der Flut im Ahrtal. Per Augmented Reality können Nutzer Wassermassen und Zerstörung selbst erleben.
  • Im Klima-Spiel verwandelt sich das Klassenzimmer in ein Meer, in dem Plastikmüll schwimmt.
  • In einer virtuellen Umgebung lässt sich nacherleben, wie verheerend der regionale Waldbrand in Gummersbach war.
  • Landwirte, Landwirtinnen und andere Menschen, die beispielsweise vom Braunkohleabbau betroffen sind, berichten virtuell im Unterricht, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt. Dabei steht dann per AR schon mal eine Kuh im Klassenzimmer.

Was Schulbücher allein nicht schaffen

Die Klima-App ist das Folgeprojekt der laut WDR mit 1,5 Millionen Downloads sehr erfolgreichen Geschichts-App "WDR AR 1933-1945". Zielgruppe sind Lernende aller Schularten von 13 bis 16 Jahren. Intendant Tom Buhrow: "Unsere neue Klima-App liefert Antworten und macht möglich, was Schulbücher allein nicht schaffen: Schülerinnen und Schüler können sich eindringlich und interaktiv mit diesem für uns alle so wichtigen Thema beschäftigen." Im Rahmen von Schultouren stellt der Sender die App direkt in den Klassen vor.

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