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WuV Community Icon Foodwatch intensiviert Lobbydruck pro Werbebeschränkung

Die Bundesregierung will an Kinder gerichtete Werbung für Ungesundes strenger reglementieren, der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch geht das jedoch nicht weit genug. Sie fordert ein generelles Verbot zwischen sechs und 23 Uhr.
© W&V

Eine Auswertung der Universität Hamburg habe ergeben, dass Kinder, die regelmäßig fernsehen, insbesondere im Abendprogramm viele Werbespots für ungesunde Snacks und Süßigkeiten sehen, teilte Foodwatch mit und fordert daher ein generelles Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel zwischen sechs und 23 Uhr. "Fast die Hälfte der Werbung für ungesunde Lebensmittel, die Kinder im Fernsehen wahrnehmen, läuft zur abendlichen Primetime", hieß es zur Begründung. Fernsehnutzende Kinder zwischen drei und 13 Jahren bekämen zwischen 20 und 22 Uhr im Schnitt fünf Werbespots für "Zuckerbomben oder fettige Snacks" zu Gesicht. Das ergab laut Foodwatch eine Auswertung des Experten für Kindermarketing der Universität Hamburg, Tobias Effertz.

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