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BMW: Neues XXL-Display für Windschutzscheibe

BMW wird BigMW: Mit "Panoramic Vision" präsentiert der deutsche Autobauer einen riesigen Bildschirm für die komplette Windschutzscheibe. Wie der neue Screen funktioniert, ab wann er in erste Fahrzeuge integriert wird.
© W&V

Die Vernetzung im Auto wird immer wichtiger: Software-Lösungen wie Android-Auto oder Apples CarPlay haben sich gut entwickelt, aber die Anzeige auf dem Display ist klein. Es geht auch deutlich großzügiger, siehe BMW. Der Automobilbauer hat die "Neue Klasse"-Displays vorgestellt: Die überdimensionalen Projektionen werden die gesamte Breite der Windschutzscheibe zur Anzeige von Infos, Fahrgeschwindigkeit, Uhrzeit oder Musikwiedergabe nutzen.

"Das neue BMW Head-Up-Display heißt BMW Panoramic Vision und geht mit den ersten Modellen der 'Neuen Klasse' in Serie", erklärt BMW. Der Vorteil der neuen XXL-Displays für die Windschutzscheibe: Es entsteht eine "einzigartige Interaktions- und Informationsfläche". Hohe Licht- und Kontrast-Stärke sorgen dafür, dass die Infos auf dunkel beschichteten Frontscheiben sehr gut und vor allem groß ablesbar sind. Fahrerinnen und Fahrer sollen dabei selbst auswählen, welche Zahlen und Daten sie derart ablesen wollen.

Die eigentliche Technologie hinter Panoramic Vision hatte BMW Anfang des Jahres gezeigt: 

Die Umsetzung werde aber noch Zeit brauchen, so der Autobauer. Da es sich um eine komplett neue technologische Entwicklung handele, würden die derzeitigen Monitore in den Fahrzeugen noch nicht ersetzt. Erst ab 2025 rechnet BMW mit dem Einsatz der neuen XXL-Displays in ersten Fahrzeugen. Dann wird die Windschutzscheibe zum Riesenbild. Muss nur noch geklärt werden, wie BMW es schafft, dass der Hightech-Screen die Fahrerinnen und Fahrer nicht zu sehr vom Verkehrsfluss ablenkt.

Das sind die Themen in TechTäglich am 17.3.2023:

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