Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Google Glass: Endgültiges Aus für die Datenbrille

Das Glass ist zersplittert: Google beerdigt seine smarte Daten-Brille Glass. Alle Versuche, die AR-Brille am Markt zu etablieren, sind gescheitert. Die Hintergründe – und wann der Support für die Google Glass Enterprise Edition 2 eingestellt wird.
© W&V

Brille? Höchstes noch Fielmann. Aber nicht mehr Google! Der Suchmaschinenriese wird seine Google Glass Enterprise Edition 2 endgültig einstellen. Die AR-Brille erhält nur noch bis 15. September 2023 Support. Danach gibt es keinerlei Aktualisierungen mehr.

Es ist das zweite Aus der Brille. Die erste Edition für den Consumermarkt präsentierte der Konzern 2013. Schon 2015 war es vorbei: Der Preis von 1500 US-Dollar war vielen Kundinnen und Kunden zu hoch. Und den Leuten kam es zu blöd vor, in der Öffentlichkeit mit der Brille herumzulaufen.

Der nächste Versuch startete 2017: Die AR-Brille wurde überarbeitet. Google zielte auf den Business-Sektor. Als Einsatzgebiete wurden Kliniken und Fabriken genannt. Das Interesse blieb gering. Auch 2019, als die Brille dank des schnelleren neuen Qualcomm-XR1-Chips deutlich weniger Strom verbrauchte. Jetzt zog Google die Notbremse!

Zwar schweigt sich das Unternehmen über die Gründe aus, aber sie liegen auf der Hand: Im wahren Leben unbrauchbar und fürs Gebotene einfach zu überteuert!

Das sind die Themen in TechTäglich am 17.3.2023:

Nächstes iPhone: Preisschock droht!

BMW: Neues XXL-Display für Windschutzscheibe

Neuer Werbespot: Apple verliert den Verstand

Google Glass: Endgültiges Aus für die Datenbrille

US-Regierung fordert Eigentümerwechsel bei Tiktok

Neueste Beiträge

Curious Company
WuV Community Icon Eine Digitalagentur vermietet ihre Erfolgscases
Curious Company macht aus früheren Individualentwicklungen ein SaaS-Geschäft. Gründer Henning Westerwelle erklärt Preise, Margen, IP-Fragen und das Risiko, das eigene Projektgeschäft zu kannibalisieren.
8 Minuten
Retail Media im Baumarkt
WuV Community Icon Toom kommt spät, aber mit Rückenwind
Toom öffnet erstmals sein Retail-Media-Inventar. Rund 300 Märkte, App und Loyalty-Daten werden zur Werbefläche. Doch im DIY-Markt ist OBI längst weiter und auch Bauhaus rüstet auf.
5 Minuten
Gehaltstransparenz
WuV Community Icon KRUU-Chef Schreiber: Wer besser verhandelt, soll nicht mehr verdienen
KRUU macht die Gehaltsbänder aller Rollen transparent. CEO Philipp Schreiber erklärt, warum Verhandlungsgeschick künftig weniger zählen soll und warum das Konflikte nicht automatisch beseitigt.
8 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige