Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Google erfindet den KI-Journalisten

Der KI-Journalist, den Google aktuell entwickelt, soll echte Reporter und Autoren nicht ersetzen, sondern nur bei ihrer Arbeit unterstützen. Der US-Konzern spricht von hilfreichen "Optionen für Schlagzeilen oder Schreibstile".
© W&V

Google erfindet den KI-Journalisten

Noch wird dieser TechTäglich-Artikel von einem richtigen Menschen geschrieben. Wenn Googles neueste KI-Technik weitere Fortschritte macht, könnte sich an dieser althergebrachten Methode allerdings etwas ändern. Denn der US-Konzern arbeitet an einer Art virtuellem Journalisten, der Überschriften und Texte schreibt. Google plant eine Zusammenarbeit mit Verlagen und Anbietern von Nachrichten, um seine KI in Schreibstuben und Newsrooms zu bringen. "Unser Ziel ist es, Journalisten die Möglichkeit zu geben, diese neuen Technologien auf eine Art und Weise zu nutzen, die ihre Arbeit und Produktivität verbessert", heißt es dazu von einem Google-Sprecher.

Vor allem kleinere Nachrichtenanbieter als Zielgruppe

Aktuell befindet sich das Projekt mit dem Codenamen "Genesis" laut New York Times noch in einem frühen Stadium der Entwicklung. Google soll das Tool bereits der Times, der Washington Post und bei News Corp. präsentiert haben, dem Eigentümer des Wall Street Journal. Der Internetriese betont aber, dass vor allem kleinere Nachrichtenanbieter mit begrenzten Ressourcen im Fokus stehen.

Journalisten sollen nicht ersetzt werden

Außerdem sei das Ziel nicht, Journalisten oder "ihre wesentliche Rolle bei der Berichterstattung, der Erstellung und der Überprüfung der Fakten ihrer Artikel" zu ersetzen. Der Google-Sprecher erklärt den Nutzen der KI so: "Diese Tools könnten Journalisten beispielsweise mit Optionen für Schlagzeilen oder verschiedene Schreibstile unterstützen."

Das sind die Themen von TechTäglich am 21. Juli 2023:

Neueste Beiträge

Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige