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Netflix startet linearen Sender international

Nach dem erfolgreichen Test in Frankreich soll das Angebot Netflix Direct in weiteren Ländern gelauncht werden. Wo der Kanal für entscheidungsmüde Zuschauer zuerst starten soll, ist noch offen.
© W&V

Die Vielfalt, die ein Streaming-Angebot mit sich bringt, überfordert so machen. Das weiß auch Platzhirsch Netflix – und so testete die Plattform im November und Dezember vergangenen Jahres in Frankreich einen linearen TV-Sender.

Das Prinzip: Auf Netflix Direct, so der Name des Senders, laufen rund um die Uhr Serien und Filme aus dem Netflix-Portfolio. Wer keine Lust auf Entscheidungen in Sachen TV-Programm hat, kann also einfach nach dem Anklicken des "Direct"-Butons das dort laufende Netflix-Programm sehen – oder den Kanal wechseln. Voraussetzung ist allerdings, das man bereits Abonnent des regulären Angebots ist.

Jetzt ist der Test in Frankreich offenbar zur Zufriedenheit der Verantwortlichen angeschlossen. Die Resonanz war sogar so positiv, dass Netflix Direct nun auch international starten soll – das kündigte Gregory K. Peters, COO & Chief Product Officer von Netflix, in einem Interview an. In welchen Märkten das Angebot nach dem Launch in Frankreich eingeführt werden soll, ist jedoch noch nicht bekannt.

Noch in der Analyse: das StreamFest

Noch nicht ganz so überzeugt ist Peters von der Aktion Netflix StreamFest, bei der Nicht-Abonnenten in Indien 48 Stunden lang das Angebot kostenlos testen konnten. Sie mussten sich lediglich registrieren und konnten anschließend ein "Gratis-Schnupperwochenende" starten.

Für Netflix ein Versuch, sich auf dem umkämpften indischen Markt eine stabilere Position zu sichern. Nun analysiert der Konzern die Daten aus dem Event, um anschließend zu entscheiden, ob – und wenn ja, wo - das StreamFest wiederholt werden soll.

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