Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple bringt das teuerste iPhone aller Zeiten

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Smartphone-Luxus von Apple und mit der neuen Bahn-App, die (wahrscheinlich) pünktlich kommt.
© W&V

Apple bringt das teuerste iPhone aller Zeiten

An deftige Preiserhöhungen mussten sich deutsche Apple-Kunden in den letzten Jahren gewöhnen. So wurde das iPhone 14 Pro/Pro Max im vergangenen Herbst dank 16 Prozent "Apple-Inflation" um bis zu 200 Euro teurer. Eine der Hauptursachen war der schwächelnde Euro. iPhone-Käufer in den USA blieben vom Apple-Aufpreis dagegen weitgehend verschont. Das dürfte sich dieses Jahr ändern. Wedbush-Analyst Dan Ives rechnet beim iPhone 15 mit Preisanhebungen von bis zu 200 Dollar, die vor allem das Pro/Pro Max deutlich teurer machen sollen. Ergebnis wären die kostspieligsten iPhones aller Zeiten. Wobei "aller Zeiten" relativ ist – denn niemand weiß, was 2024 das iPhone 16 kostet.

Auf Druck der EU erstmals mit USB-C

Ives gilt als zuverlässige Quelle. Er hat Apples Preispolitik in der Vergangenheit schon mehrfach korrekt vorhergesagt. Schuld sollen die üblichen "gestiegenen Produktionskosten" sein. Technisch dürfte das iPhone 15 keine allzu aufregenden Neuheiten bringen. Als Highlights werden eine deutlich aufwändigere Periskop-Tele-Kamera beim 15 Pro Max und die von der EU geforderte Umstellung auf USB-C bei allen Modellen erwartet. Was die neuen US-Preise für Deutschland bedeuten, ist bisher noch unklar.

Hoffnung macht der gestiegene Euro-Kurs

Hierzulande ist das iPhone 14 mit offiziellen Preisen zwischen 999 und 2.099 Euro ohnehin schon extrem teuer, viel Luft nach oben bleibt nicht. Ein iPhone 15 unter 1.000 Euro erscheint aber kaum mehr realistisch. Hoffnung macht der wiedererstarkte Euro: Er hat seit September 2022 gegenüber dem Dollar um knapp 11 Prozent zugelegt. Apple freut sich über die Mehreinnahmen, hat die Deutschland-Preise aber natürlich nicht in diesem Ausmaß gesenkt.

Das sind die Themen von TechTäglich am 15. Juni 2023:

Neueste Beiträge

Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige