TechTäglich
Apple-Watch-Studie beweist: User schlafen zu wenig
Im Rahmen einer neuen Studie wurden Daten von 42.000 Apple-Watch-Besitzern ausgewertet. Die Apple Watch erlaubt es mittlerweile, den Schlaf des Anwenders zu überwachen. Das Ergebnis auf Basis von Daten von 2,9 Millionen ausgewerteten Nächten der Apple Heart and Movement Study zeigt, dass weniger als ein Drittel der US-amerikanischen Apple-Watch-Besitzer auf 7 Stunden Schlaf oder mehr kommen. Im Allgemeinen werden von Wissenschaftlern und Medizinern sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen.
Wer weniger als sieben Stunden schläft, hat ein erhöhtes Risiko "für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kognitiven Verfall und Demenz, Depressionen, Fettleibigkeit und höheren Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel". An Wochentagen gehen zwei Drittel der Studienteilnehmer vor Mitternacht ins Bett, am Wochenende nur 57 Prozent.
Kurios: Außerdem fanden die Forscher heraus, dass Menschen aus der Hauptstadt Washington den besten Schlaf haben. 38,3 Prozent der Probanden schliefen mehr als sieben Stunden. Um den Schlaf gebracht wird Hawaii. Dort ist der Anteil an Menschen, die mehr als sieben Stunden schlafen, mit 24,2 Prozent am geringsten. Ins Ergebnis flossen auch alle Probanden ein, die mindestens zehn Schlafprotokolle ihrer Apple Watch geteilt hatten. Sie schliefen im Schnitt 6 Stunden und 27 Minuten. Die Forscher erklärten zudem, dass sich in allen Bundesstaaten "weniger als 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner" an die empfohlene Schlafdauer hielten.
Experten raten generell dazu, einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten.
Das sind die Themen in TechTäglich vom 15.3.2023:
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