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Lesedauer 4 Min.

Apple: Wunderbrille verzögert sich erneut

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit der erneuten Verzögerung bei der Apple-Wunderbrille und der ersten Airbag-Jeans für Motorradfahrer.
© W&V

Sonys neue PSVR2 ist aufgetaucht! Erste Vorabtester konnten das neue VR-System für die Playstation 5, das am 22. Februar erscheint, aktuell auf Herz und Nieren prüfen. Die Brille ist der Nachfolger der ersten VR aus dem Jahr 2016. Startpreis: 600 Euro. Spiegel.de-Tester Markus Böhm bilanziert nach einer Woche mit der PSVR2: "Wer Lust auf VR hat, 600 Euro zur Hand hat und bereits eine Playstation 5 besitzt, bekommt ein technisch überzeugendes System – dem es zum Start vielleicht an Spielehits mangelt, nicht aber an guter Hardware. Wer aber anderseits noch keine Playstation 5 besitzt und VR eher mit Blick auf das Metaversum, Fitnessanwendungen oder gar Bürosoftware interessant findet, ist wohl mit einer Quest 2 oder deren für Ende des Jahres erwarteten Nachfolger besser bedient. Zumal die Quest-Brillen mobil benutzbar sind und sich bei Bedarf mit einem PC verbinden lassen."

Spannender dürfte Apples Einstieg ins Brillengeschäft werden. Noch weiß keiner, wie die Wunderbrille von Apple aussieht. Und das wird noch etliche Wochen ein Geheimnis bleiben. Denn die Präsentation des VR/AR-Headsets, über das seit vielen Monaten in der Gerüchteküche gemunkelt wird, wird erneut verschoben. Ursprünglich war der Launch für 2022 vorgesehen. Die Pandemie und die damit verbundenen Probleme in der Lieferkette machten Apple einen Strich durch die Rechnung. 2023 also! Letzte Spekulationen gingen von einer Vorstellung im kommenden Monat auf einem speziellen Event aus, doch auch diese Pläne hat Apple offenbar wieder ad acta gelegt. Laut einem neuen Bericht von Bloomberg wird Apple das Headset erst zur WWDC präsentieren. Die weltweit größte Entwicklerkonferenz des kalifornischen Unternehmens findet traditionell in der ersten Juni-Woche eines Jahres statt.

Ein Launch zu diesem Zeitpunkt macht deshalb Sinn, weil Apple das Headset zunächst vorrangig für Entwickler anbieten will. Sie sollen überhaupt erst einmal spannende Anwendungen für die Wunderbrille basteln. Für den Massenmarkt taugt das erste Headset von Apple laut Insidern auch nur bedingt. Es könnte über 3000 US-Dollar kosten und würde zum Verkaufsstart noch viele experimentelle Funktionen aufweisen. Auch könnte die Hard- wie auch die Software anfangs noch etwas "undeutlich" konturiert sein, wie Bloomberg schreibt. Apple will in zwei Phasen in den Headset-Markt einsteigen: Erst mit einer Entwicklerbrille und dann, nach einigen öffentlichen Feedbackrunden, mit einem Produkt für Endanwender. Das könnte dann 2024 der Fall sein. 

Für das gleiche Jahr peilt Apple übrigens das Comeback einer ehemals beliebten Laptopgröße an. Laut neuesten Leaks aus Asien arbeitet Apple an einem Comeback des "kleinen" MacBooks mit 12 Zoll. Dabei entsprechen 12" einer Bildschirmdiagonale von 30,48 Zentimetern. Der mobile Rechner wäre damit äußerst portabel. Der Leaker yeux1122, der zuletzt den Release der neuen M2-MacBook-Pro-Modelle richtig vorhersagte, hat sich im koreanischen Bloggerforum Naver zu Wort gemeldet. Im Sommer soll bereits die Massenproduktion in China starten. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte dies bedeuten, dass Apple den Namen MacBook Air aufgibt und stattdessen ein MacBook in zwei Größen anbietet. Das 15-Zoll-MacBook soll Gerüchten zufolge schon im April 2023 auf den Markt kommen.

Das sind die Themen in TechTäglich am 17.2.2023:

Apple: Wunderbrille verzögert sich erneut

Ikea: Vindiges neues Produkt für zu Hause

Auf dicke Hose machen: Erste Airbag-Jeans für Motorradfahrer

Weniger Tracking bei Android: Google Privacy Sandbox gestartet

Neuer Apple-Werbespot: Apple zieht Nutzern Zahn

   

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