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Lesedauer 2 Min.

Clubhouse-Effekt verpufft: Aus für "Spotify Live"

Der schwedische Streamingdienst Spotify hat das Aus für die "Spotify Live"-App aktuell bestätigt. Warum die Chatrooms nicht mehr standalone angeboten werden, wie es mit Live-Formaten beim Marktführer weitergeht.
© W&V

Aus Greenroom wird Darkroom! Spotify stellt seinen Chatroom-Dienst "Spotify live", der zum Start noch "Greenroom" hieß, als eigenständige App ein. Und signalisiert damit, dass der Clubhouse-Effekt verpufft ist. Erinnert sich noch jemand an den Hype um Clubhouse? Der Run auf die Live-Audio-Erlebnisse mit speziellen Diskussionen, Podcasts und Live-Konzerten hat sich schon lange erledigt. Auch darum reagiert der schwedische Dienst jetzt mit dem Cut bei "Spotify Live".

Greenroom wurde ursprünglich als Konkurrent zu Clubhouse ins Rennen geschickt. 2022 gab es ein Rebranding auf "Spotify Live". Die Technik hatte Spotify für 62 Millionen US-Dollar von der Firma Locker Room gekauft. Inzwischen gibt es die Erkenntnis: Die App brachte keine guten Zugriffszahlen mehr.

Gegenüber dem Portal Music Ally sagte ein Spotify-Sprecher: "Nach einer Zeit des Experimentierens und Lernens darüber, wie Spotify-Benutzer mit Live-Audio interagieren, haben wir die Entscheidung getroffen, die Spotify Live-App einzustellen." Die Live-Talks werden aber nicht ganz in Rente geschickt. Der Dienst wird vorerst noch erhalten bleiben. Die Funktionalität wurde in die Spotify-App eingepflegt, wo sie noch zur Verfügung steht. Wie lange? Abwarten – zumal die derzeitige Optik der Spotify-App ohnehin als völlig überfrachtet gilt!

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