Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Disney+: Ärger um angebliche Kontosperrungen

Kundinnen und Kunden der Streaming-Plattform Disney+ sollten genau hinschauen, wenn sie von "ihrem" Dienst eine Mail erhalten. Aktuell wollen Kriminelle im großen Stil Abonnenten abzocken. Das ist die Masche.
© W&V

Kunden von Disney+ phishen derzeit im Trüben: Was sind das für mysteriöse Mails, die plötzlich eintreffen? Die Verbraucherzentrale warnt aktuell: Kriminelle wollen sich Daten von Disney+-Konten bemächtigen. Der Trick soll über die Mail-Info funktionieren, das Konto von Kundinnen und Kunden sei gesperrt. Auf den ersten Blick wirken die Mails auch deshalb echt, weil der Adressat mit seiner eigenen Mailadresse angesprochen wird. Ihm werden Zahlungs-Probleme vorgeworfen. Deshalb habe Disney+ reagiert, man könne Inhalte daher nicht mehr ansehen. Das Abo sei storniert.

Der Trick: Die Angesprochenen könnten ihr Konto mit dem Klick auf einen in der Mail enthaltenen Link reaktivieren. Und genau hier kommt die kriminelle Energie zum Tragen: Hinter dem Link versteckt sich eine eigene Website der Betrüger. Dort phishen die Kriminellen dann Daten ab.

 

Wer genauer hinschaut, sollte erkennen, dass es sich nicht um eine Original-Disney+-Mail handelt. Statt "Hallo" werden die Adressaten mit "Halo" angeredet. Ein verräterischer Tippfehler, der die Betrüger enttarnt. "Halo" ist dagegen nur ein (toller) Song von Depeche Mode und Goldfrapp und eine Ego-Shooter-Spielereihe für die Xbox…

Wer eine Mail dieser Art erhält, sollte sie als Spam markieren und in den Papierkorb schieben. Also bitte nicht auf den Link in der Mail klicken und den Kriminellen so Daten liefern. Zumal die Masche bei Betrügern derzeit Hochkonjunktur hat. Gerade erst hatten tausende 1&1- und Ionos-Kunden mit ähnlichen Phishing-Mails zu kämpfen. 

Das sind die Themen in TechTäglich am 31. Januar 2023:

AirTags von Apple kommen auf den Hund

Super Bowl: Rihannas Show schon gestartet

Food-Blogger-Skandal um Weißen Hai

Disney+: Ärger um angebliche Kontosperrungen

Diese Unternehmen erhielten 2022 die meisten Kündigungen

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige