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Frank: Die Nummer gegen Nerv-Telefonate

Wenn die nervige Bekanntschaft abends im Club partout um eine Telefonnummer bettelt – dann soll er (oder sie) sie kriegen. Aber natürlich nicht die echte. Dabei hilft ein praktischer Online-Service.
© W&V

Frank: Die Nummer gegen Nerv-Telefonate

In Zeiten, in denen sich unerwünschte Anrufe häufen, sorgt ein überaus praktischer Internetservice wieder für Furore. Die Abwimmel-Hotline "Frank geht ran" bietet zwei Telefonnummern, die sich an lästige Bekanntschaften ebenso weitergeben lassen wie an Firmen, die in Internetformularen partout eine Telefonnummer lesen wollen. Wer dann bei der 0163/173 77 43 oder der 0521/163 916 43 anruft, hört von der Mailbox: "Ich bin Frank und nehme im Auftrag Ihres erhofften Gesprächspartners diesen Anruf entgegen. Ich darf Ihnen ausrichten, dass eine telefonische Kommunikation nicht erwünscht ist." Der digitale Frank (dessen Stimme in echt Michael heißt) weist also jeden noch so unbequemen Anrufer ab – seriös, aber bestimmt. Eine Antwort können die Anrufer nicht hinterlassen.

Betrieben vom Verein Digitalcourage

Seit 2021 betreibt der Verein Digitalcourage e.V. den für Nutzerinnen und Nutzer kostenlosen Service. Er engagiert sich für Grundrechte, Demokratie, Datenschutz und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter. Auf der Frank-Website gibt es noch mehr zu der Hotline zu erfahren – beispielsweise, dass einige Internetformulare die Frank-Nummern mittlerweile erkennen und sie nicht akzeptieren. Dann hilft es, die Nummern einfach um zwei beliebige Ziffern zu verlängern.

Drama-Nummern, bei denen keiner rangeht

Alternativ gibt es auch von der Bundesnetzagentur Fake-Nummern, die dauerhaft abgeschaltet sind und bei denen garantiert niemand rangeht. Dazu zählen die 089/99 99 81 23, die 0172/997 31 85, die 0152/545 993 71 und die 0171/392 00 45. Dabei handelt es sich um sogenannte "Drama-Nummern" (PDF), die auch für TV- und Medienproduktionen verwendet werden.

Das sind die Themen von TechTäglich am 15. Juni 2023:

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