Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Mehr Werbung: Was jetzt auf Apple-Nutzer zukommt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Apples Werbeplänen und mit der Preis-Inflation bei Peloton.
© W&V

Mehr Werbung: Was jetzt auf Apple-Nutzer zukommt

Apple-Nutzer dürften bald spürbar mehr Werbung auf ihren Geräten sehen. Denn der US-Konzern will seine Werbeeinnahmen drastisch steigern – von aktuell rund vier Milliarden Dollar im Jahr in "zweistellige Bereiche", wie Bloomberg-Experte Mark Gurman berichtet. Damit würden sich die Werbeumsätze zumindest in etwa verdreifachen. Bisher spielt Apple unter anderem in der App-Store-Suche, in seinem News-Abo und in der Börsen-App Anzeigen aus. Künftig sollen auch Nutzer von Apples E-Book- und Podcast-Apps sowie des Kartendienstes Maps Reklame sehen. Der Streamingdienst TV+ könnte ebenfalls Werbung zeigen, und iOS 16 bringt ohnehin neue Platzierungsmöglichkeiten im App Store.

Nutzererlebnis in Gefahr

Ironischerweise verstärkt Apple seine Werbeaktivitäten, während es gleichzeitig mit seiner Datenschutz-Initiative "App Tracking Transparency" (ATT) die Möglichkeiten anderer Anbieter einschränkt. Dass seine eigenen Anzeigen im Gegensatz zu Facebook & Co. keine Nutzerzustimmung erfordern, begründet Apple damit, dass sein System die User "nicht über Apps und Websites anderer Unternehmen hinweg verfolgt". 9to5Mac sieht die Werbe-Offensive dennoch skeptisch: "Apple wurde dafür kritisiert, dass es sein eigenes Werbegeschäft ausweitet und gleichzeitig den Werbemarkt für Dritte lähmt. Bei den Kunden riskiert Apple seinen Ruf als Premiummarke, wenn es mit dem Einfügen von Werbung in das Nutzererlebnis seiner Premium-Geräte zu weit geht."

Das sind die Themen von TechTäglich am 15. August 2022

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Interview
WuV Community Icon Darum landen viele Agenturen beim KI-Rollout im Chaos
KI-Tools gehören inzwischen zum Agenturalltag. Trotzdem bleibt der Produktivitätsschub oft aus. Tobias Hagenau erklärt, warum kulturelle und technische Hürden den KI-Rollout bremsen.
8 Minuten
14. Jul 2026
Brand Diagnostics
WuV Community Icon Warum das Döner Croissant von Lidl so wahnsinnig erfolgreich war
Seit einem Jahr setzt Lidl mit einem eigenen Team auf das Thema Talkability und will damit im Gespräch der relevanten Community sein. Ob das gelingt und wie der Discounter das misst, haben die Verantwortlichen auf der CMCX in Köln verraten.
4 Minuten
14. Jul 2026
Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Audioproduktionen
WuV Community Icon Warum KI-Stimmen jetzt in den Deepfake-Check müssen
Ab August verlangt der EU AI Act mehr Transparenz bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Inhalten. RMS-CEO Stefan Mölling erklärt im W&V-Interview, was das für KI-Stimmen in Audiospots bedeutet.
9 Minuten
TechTäglich
Apple: Das sind die Pläne für 2023
Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den Apple-Plänen 2023 und dem Besten zum Fest für die Kategorie "Fitness und Gesundheit".
4 Minuten
24. Nov 2022
Prozesschaos
WuV Community Icon Wie schlechte Prozesse das Marketing ausbremsen
Eine Allgeier-inovar-Studie zeigt, wie teuer ineffiziente Abläufe werden: Jeder dritte Beschäftigte verliert rechnerisch bis zu 28 Arbeitstage im Jahr. Im Interview erklärt Marketingleiter Boris Wöhlecke, warum KI allein daran wenig ändert.
8 Minuten
22. Jun 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige