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Lesedauer 3 Min.

The Talking Dead bei Amazon

Heute in TechTäglich: Vielen ist Amazons Sprachassistentin Alexa jetzt schon zu gruselig. Doch es kommt noch heftiger: Bald soll Alexa mit der Stimme von Toten sprechen. Amazon hat das mysteriöse Projekt auf seiner KI-Konferenz schon präsentiert.
© W&V

"The Walking Dead" war gestern. Bald heißt es bei Amazon "The Talking Dead".

Das hat der Konzern auf seiner KI-Konferenz re:Mars erklärt. Geplant ist, die Sprachassistentin künftig auch mit anderen Stimmen sprechen zu lassen. Dabei will Amazon die Option bieten, nicht nur Stimmen lebender Personen, sondern auch die von Toten zu nutzen.

Gruselige Alexa: Auf der Konferenz zeigte Amazon laut dem Portal TechCrunch ein Video des Horror-Features. Zu sehen ist ein Kind, das Alexa fragt, ob die (tote) Großmutter nicht die Gutenacht-Geschichte zu Ende lesen könne. Dann hört man im Clip die Stimme der verstorbenen Oma.

Benötigt wird für "The Talking Dead" offenbar nur eine einminütige Audio-Aufnahme des toten Menschen. Diese wird dann mit Amazon-Technik synthetisiert.

Rohit Prasad, Head of Scientist for Alexa bei Amazon, zeigt sich begeistert: "Wir leben zweifellos in einem goldenen Zeitalter der KI, in dem unsere Träume und Science-Fiction wahr werden."

Experten befürchten eine Missbrauch der Technologie. Wann die toten Stimmen erstmals auf Alexa-kompatiblen Geräten wie dem Echo möglich sind, teilte Amazon noch nicht mit. Aber kommen werden sie – sozusagen todsicher.

Das sind die Themen in TechTäglich am 24. Juni 2022:

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