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Xbox: Energiespar-Modus spart fast sechs Euro im Monat

Lohnt es sich, eine Spielkonsole oder andere Unterhaltungselektronik nach dem Benutzen komplett auszuschalten? Angesichts explodierender Strompreise auf jeden Fall, wie das Beispiel von Microsofts Xbox Series X zeigt.
© W&V

Xbox: Energiespar-Modus spart fast sechs Euro im Monat

Die Spielkonsole läuft die ganze Zeit im Standby, statt komplett ausgeschaltet zu sein? Bisher war das den meisten Gamern relativ egal, weil die Stromkosten überschaubar waren. In Zeiten explodierender Energiepreise sieht es aber ganz anders aus – und es lohnt sich, seine Konsole wirklich komplett auszuschalten. The Verge nennt jetzt Zahlen für die Xbox Series X: In Großbritannien, wo die Strompreise gerade besonders stark steigen, kostet allein das Standby der Microsoft-Konsole in diesem Herbst fünf Pfund im Monat oder knapp 5,80 Euro. Die Berechnung basiert auf den durchschnittlich 13 Watt, die die Xbox Series X im Ruhezustand verbraucht. Wenn dabei Downloads oder Aktualisierungen laufen, kann der Strombedarf laut unabhängigen Messungen auf bis zu 29 Watt steigen.

Switch harmlos, Gaming-PC als Stromfresser

Damit ist die aktuell stärkste Xbox auch im Vergleich zur Konkurrenz besonders energiehungrig. Komplett ausgeschaltet, liegt der Verbrauch dagegen nur bei einem halben Watt. In diesem Modus müssen Nutzer die Konsole beim Einschalten dann wieder komplett hochstarten – was Microsoft zuletzt durch ein Update aber um fünf Sekunden beschleunigt hat. Das Booten dauert nun nur noch rund 15 Sekunden – eine Wartezeit, die viel Geld spart. Die PlayStation 4 liegt im Standby zwischen 6 und 14 Watt, die PS5 verbraucht laut Sony nie mehr als 3 Watt. Nintendos Switch mit ihrer anspruchslosen Hardware schluckt selbst beim Spielen im TV-Modus nur rund 7 Watt, und im Standby ein halbes Watt. Ein Highend-Spiele-PC gilt dagegen als eines der stromfressendsten Geräte im Haushalt, das selbst im Standby gut und gerne 30 Watt zieht.

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