Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Zuckerberg-Spott: So hässlich ist das Metaverse

Auf einem neuen Screenshot, den Mark Zuckerberg jetzt postete, wirkt seine virtuelle Welt bemerkenswert leblos und hässlich. Forbes spottet: "Kapiert Zuckerberg nicht, wie schlecht sein Metaverse aussieht?"
© W&V

Zuckerberg-Spott: So hässlich ist das Metaverse

Statt Lob und Anerkennung für seine Metaversums-Pläne kassiert Mark Zuckerberg einmal mehr Hohn und Spott. Diese Woche hat der Chef von Meta aka Facebook mit einem neuen Screenshot den Start seiner virtuellen Welt "Horizon Worlds" in Frankreich und Spanien angekündigt. Die wirklich bemerkenswert karge (hässliche) Grafik zeigt Zuck vor Zeichnungen des Eiffelturms in Paris und der Sagrada Família in Barcelona. Weil das Design eher an das selige Second Life aus den 2000ern als an eine spektakuläre neue Online-Welt erinnert, amüsieren sich Metaversums-Skeptiker aus aller Welt prächtig. So ätzt Forbes: "Kapiert Mark Zuckerberg nicht, wie schlecht sein Metaverse aussieht?"

"Mark Zuckerbergs seelenloser Metaverse-Avatar"

Das Magazin PC Gamer, das aus aktuellen Videospielen drastisch bessere Grafiken gewohnt ist, ätzt: "Mark Zuckerberg hat zehn Milliarden Dollar für das Metaverse ausgegeben – und alles, was er bekommen hat, ist dieses dumme Selfie." Die Kollegen von Kotaku haben wenig Hoffnung für die Metaversums-Pläne: "Mark Zuckerbergs seelenloser Metaverse-Avatar macht mir Sorgen um unsere digitale Zukunft. Wenn sie Avatare beinhaltet, die wie die des Facebook-CEOs aussehen, dann sind wir alle aufgeschmissen."

Noch meilenweit vom Zuck-Ziel entfernt

Twitter lästert kurz und knackig in Anspielung auf ein grafisch nicht allzu aufregendes Nintendo-Spiel: "Soweit ich das beurteilen kann, ist das Metaverse nichts anderes als Animal Crossing – nur dass du darin von Mark Zuckerberg gejagt wirst." Forbes gibt zwar zu bedenken, dass sich virtuelle Welten in 2D nur schlecht wiedergeben lassen. Trotzdem scheint klar, dass Zuck noch meilenweit von seinem Ziel entfernt ist, die Menschheit mit seinem Metaversum in eine glaubwürdige und realistische Zweit-Welt zu locken.

Das sind die Themen von TechTäglich am 18. August 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige