7. Apr 2025
Lesedauer 4 Min.
Studie Deutsche Post
Blackbox Adressdaten: Nachbessern lohnt sich
Fehlerhafte Kundenadressen sind weiter verbreitet, als man denkt. Zwar wird gerne über First-Party-Daten geredet, aber sie helfen nur, wenn sie korrekt und gepflegt sind. Dabei schludern einige Branchen mehr als andere. Das rächt sich jedoch und kostet Geld, Image und Kunden.
Die aktuelle "Adress-Studie 2025" der Deutschen Post Direkt zeigt ein unerwartet düsteres Bild: 13,2 Prozent aller Kundenadressen in deutschen Unternehmensdatenbanken sind fehlerhaft – das ist mehr als jede achte Adresse. Besonders brisant ist: Trotz digitaler Tools und künstlicher Intelligenz ist die Datenqualität gegenüber der letzten Erhebung weiter gesunken. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur Kosten, sondern auch ein potenzieller Imageschaden.