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Lesedauer 3 Min.

Rewe verschickt Prospekte ab sofort per WhatsApp

Nachdem Rewe seine gedruckten Prospekte zum Sommer des kommenden Jahres einstellen wird, bekommt die Kundschaft die Zettel ab sofort digital. Der Versand erfolgt per WhatsApp.
© W&V

Nach dem Aus für die gedruckten Prospekte zum Sommer 2023 wird Rewe die Handzettel ab sofort auch digital per WhatsApp versenden. Jeden Sonntag erhält die Kundschaft Informationen zu aktuellen Angeboten nach einem erfolgreich verlaufenen Test direkt aufs Handy. Der Service wurde für Rewe von Metas "360dialog" umgesetzt.  

Bastian Tassew, Head of CRM & Owned Media von Rewe: "Rewe verschreibt sich seit Jahren in ihrer Unternehmensstrategie konsequent der Nachhaltigkeit und transformiert in diesem Sinn sukzessive und erfolgreich Prozesse und Angebote. Vor allem auch mittels Digitalisierung – und zwar dort, wo sich für Kund:innen Mehrwert ergibt. Mit Meta und WhatsApp Business haben wir einen weiteren guten Weg gefunden, der unseren Kund:innen regionale Angebote und relevante Informationen auf eine leicht zugängliche Art und Weise bietet." 

WhatsApp populärste Social Media-App 

Laut Rewe lässt sich der digitale Handzettel ganz einfach über die Website rewe.de/whatsapp abonnieren, die Kündigung des kostenlosen Angebots erfolgt auf demselben Weg.  "Wir freuen uns, dass unser Partner REWE der erste Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland ist, der WhatsApp Business Solutions nutzt, um seinen Print-Prospekt zu digitalisieren und neue und bestehende Kunden über einen ihrer bevorzugten Kommunikationskanäle zu erreichen," sagt Claudia Studtmann, Meta Head of Retail in Dach.   

In Deutschland ist WhatsApp die mit weitem Abstand meist genutzte Social Media-App, von daher ist die Wahl des Anbieters für Rewe quasi ein "no brainer". Allerdings sind gerade die Altersgruppen ab 50 und vor allem ab 70 weitaus seltener bei WhatsApp unterwegs als die jüngere Generation. So nutzen gemäß einer aktuellen ARD-ZDF-Onlinestudie nur 31 Prozent der Menschen über 70 WhatsApp – Rewe-Prospekte sind für diese Gruppe damit also künftig nicht mehr einsehbar. Bleibt zu hoffen, dass sich hier ein Weg finden wird, der diese Altersgruppe nicht ausschließt.     

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