Interaktives Sponsoring
Warum Samsung beim Marathon ausgerechnet bei Kilometer 32 wartet
Beim Berlin-Marathon am vergangenen Sonntag stand Samsung dort, wo viele Läufer körperlich und mental an ihre Grenzen kommen. Genau bei Kilometer 32 hatte der Elektronikkonzern einen rund 30 Quadratmeter großen Screen aufgebaut. Darauf erschien im besten Fall keine Samsung-Botschaft, sondern eine persönliche Nachricht von Freunden oder der Familie.
Das Besondere war der Zeitpunkt, denn die Botschaft war mit der Startnummer des jeweiligen Läufers verknüpft und wurde automatisch auf dem Screen angezeigt, sobald die Person die sogenannte Samsung Cheering Zone erreichte.
Damit macht Samsung aus einem klassischen Sponsoringkontakt etwas ganz Persönliches und beantwortet zugleich eine Frage, die für viele Marken im Sport interessant ist: Wie lässt sich eine Partnerschaft so gestalten, dass Menschen nicht nur ein Logo wahrnehmen, sondern tatsächlich mit der Marke in Berührung kommen?