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Lesedauer 9 Min.

WuV Community Icon Wenn das Regal zum Markentreiber wird

Für Nø Cosmetics ist der stationäre Handel weit mehr als ein Absatzkanal. Wichtige Impulse kommen aus den Drogerien, aber auch aus dem eigenen Onlineshop und Social Media. Gründerin Caroline Kroll erklärt, warum gerade diese Rollenverteilung die Marke stärkt.
Caroline Kroll, Nø Cosmetics

Caroline Kroll, Nø Cosmetics

© Nø Cosmetics

Ein Meter Drogerie-Regal als Ziel. Das klingt bescheiden, ist aber angesichts der vielen Newcomer-Marken durchaus anspruchsvoll. Caroline Kroll hat diese Messlatte von ihrem Vater mitbekommen, als sie 2017 gemeinsam Nø Cosmetics starteten. Heute belegt die Marke bei dm rund 1,20 Meter. Den Weg dorthin ging Kroll konsequent gegen den Trend. Während viele junge Beauty-Marken damals auf D2C setzten, war die Marke von Anfang an exklusiv im stationären Handel gelistet. Erst bei dm, dann Rossmann und Müller. Die Liebe zum Drogeriemarkt hat auch mit ihrer Biografie zu tun: Aufgewachsen auf dem Land, hat sie dort viel Zeit damit verbracht, sich intensiv mit Hautpflege zu beschäftigen.

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