14 Milliarden Dollar-Markt
Vom Social-Trend zum Media-Inventar: Warum Marken auf Microdramas setzen
Wer kennt es nicht: Man will eine kurze Zeitspanne überbrücken – an der Bushaltestelle, in einer Warteschlange oder einfach so, aus Langeweile. Seit der Erfindung des Smartphones kein Problem mehr.
Aus dem wachsenden Trend des „Content Snacking“, dem schnellen Konsumieren unterhaltender Inhalte, befeuert durch Social Media, entstand eine weitere Medienform: das Microdrama. Der Name dafür ist zugleich seine Definition: Es handelt sich dabei um ein fiktionales Videoformat, das eine Geschichte in kurzen (üblicherweise 60 bis 90 Sekunden) langen Episoden erzählt, üblicherweise im 9:16 Hochformat.
Natürlich haben auch Unternehmen und Marken die Clips, die sich internationale wachsender Beliebtheit erfreuen, längst für ihre Botschaften entdeckt: Crocs, P&G und Maybelline experimentieren international mit den seriellen Kurzformaten; in Deutschland sind Skechers, Sparkasse und Borussia Dortmund ins Microdrama-Game eingestiegen.