21. Jul 2026
Lesedauer 6 Min.
Gastbeitrag
Was CMOs 2026 von Agenturen, Plattformen und KI-Systemen verlangen müssen
Mehr Technik, mehr Plattformen und mehr KI bedeuten nicht automatisch mehr Transparenz. In ihrem Gastbeitrag erklären Thomas Koch, Managing Director DACH bei Ebiquity, und Mediaexperte Thomas Koch, bekannt als „Mr. Media“, welche Fragen CMOs ihren Agenturen und Plattformpartnern 2026 stellen sollten – und warum sich Verantwortung nicht an Algorithmen delegieren lässt.
Im März 2015 machte Jon Mandel, früherer CEO von MediaCom, auf einer ANA-Konferenz öffentlich, worüber die Branche bis dahin nur intern sprach: Rabatte und Rückvergütungen, die nicht bei den Werbungtreibenden ankamen. Elf Jahre später zieht die ANA Bilanz: 43 Prozent der Werbungtreibenden äußern weiterhin Vorbehalte gegenüber der Transparenz ihrer Mediaagenturen – 2014 waren es 46 Prozent. Viel bewegt hat sich also nicht.