Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 6 Min.

WuV Community Icon Warum Skills trotz Automatisierung an Bedeutung gewinnen

Eine neue Studie des McKinsey Global Institute zeigt, wie stark KI Arbeitsprozesse verschiebt, ohne indes zentrale Fähigkeiten überflüssig zu machen. Unternehmen stehen vor einer Phase, in der Workflow-Design und Skill-Entwicklung entscheidend werden. Und genau dort beginnt die eigentliche Transformation.
Die KI übernimmt Routinen, doch der Mensch bleibt für Kontext, Entscheidung und Qualität gefragt.
Die KI übernimmt Routinen, doch der Mensch bleibt für Kontext, Entscheidung und Qualität gefragt.
© Shutterstock / Andrey_Popov

Auf den ersten Blick wirken die Zahlen aus der neuen McKinsey-Studie „Agents, robots, and us“ wie ein Widerspruch: 57 Prozent der heutigen US-Arbeitsstunden sind laut Studie technisch automatisierbar, gleichzeitig bleiben über 70 Prozent der gefragtesten Fähigkeiten relevant. Beides passt jedoch zusammen, weil die Analyse die zwei Ebenen Tätigkeiten und Fähigkeiten trennt. Automatisiert werden vor allem einzelne Arbeitsschritte wie etwa Datenerfassung, Dokumentvorbereitung oder einfache Analysen. Die zugrunde liegenden Fähigkeiten wie Kommunikation, Problemlösung oder Writing bleiben dagegen wichtig, verschieben sich aber in ihrer Anwendung. KI übernimmt häufiger das „Wie“ einer Aufgabe, während Menschen stärker das „Warum“ und „Was bedeutet das?“ steuern. Dadurch entstehen neue Rollenverteilungen, aber kein großflächiger Kompetenzverlust. Menschen werden also nicht überflüssig, sondern arbeiten in anderen Konstellationen, und das zunehmend gemeinsam mit Agenten und Robotern. So beschreibt es die Studie, die detailliert analysiert, wie sich Tätigkeiten, Skills und Wertschöpfung bis 2030 verändern.

Du willst weiterlesen?

Mit bestehendem Abo einloggen

 

Noch kein Abo? Hol dir jetzt dein W&V Abo!

  • 3 Monate testen für nur 19,90 €
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle W&V Inhalte
  • Kuratierte Newsletter "Rolf räumt auf" und "Best of"
W&V Testabo
€
19,90

für 3 Monate

Nur 0,22 € pro Tag
W&V Jahresabo
€
499,00

pro Jahr

Jetzt bestellen! Mit bestehendem Abo einloggen

Neueste Beiträge

WuV Community Icon Vom Superassistenten zur Werbeplattform: Wie OpenAI ChatGPT weiter entwickelt
Hohe Kaufabsicht, neue Anzeigenformate und bessere Erfolgsmessung: OpenAI will ChatGPT als Werbeplattform etablieren. Erste Tests sind vielversprechend, aber bei den Kennzahlen steht das Unternehmen noch am Anfang. Marketingchefin Elke Karskens erklärt, wie sie Marken überzeugen will und warum die Trennung von Werbung und KI-Antworten entscheidend ist.
9 Minuten
27. Okt 2026
Browser-Comeback
WuV Community Icon Der schwierige Weg zurück für Firefox
Mozilla will frühere Firefox-Nutzer zurückholen und setzt in einer aktuellen Kampagne auf Nostalgie, Datenschutz und die Wahlfreiheit bei KI. Doch der Rückweg ist steinig und die Unabhängigkeit von Big Tech hat ihre Grenzen.
9 Minuten
26. Okt 2026
Turnaround
WuV Community Icon Eucerin boomt, Nivea schrumpft: Schafft Beiersdorf die Wende?
Eucerin, Aquaphor und La Prairie wachsen kräftig, Nivea verliert das dritte Quartal in Folge, so die jüngsten Zahlen von Beiersdorf. Der Konzern setzt auf mehr Werbung, erschwingliche Klassiker und emotionale Kampagnen. Ob das reicht, um die wichtigste Marke wieder auf Wachstumskurs zu bringen?
6 Minuten
27. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Gastbeitrag
WuV Community Icon KI-Sichtbarkeit: Der neue Maßstab für digitale Präsenz
Wenn KI Antworten statt Trefferlisten liefert, verschiebt sich auch die Sichtbarkeit. Welche Signale zählen und wo die Optimierung endet ordnet Uta Ernst-Diarra, Senior Director Enterprise Europe & APAC und General Manager DACH bei Trustpilot ein.
5 Minuten
13. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige