Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

ABBA: Eine Milliarde Computerstunden für "Voyage"

Die virtuelle ABBA-Show "Voyage" feiert am 27. Mai in London Premiere. Nun haben die Schweden weitere Einzelheiten bekanntgegeben. So kommen die Bühnen-Outfits von Dolce & Gabbana.
© W&V

ABBA: Eine Milliarde Computerstunden für "Voyage"

Am 27. Mai ist es so weit. In der eigens erbauten "ABBA Arena" im Londoner Olympiapark feiert die Avatar-Show "ABBA Voyage" Premiere. Mittlerweile läuft die PR-Maschinerie an. Und die Schweden verraten immer mehr über das virtuelle Spektakel, bei dem die Avatare von Agnetha, Björn, Benny und Annifrid im Look von 1979 auf der Bühne neben zehn "echten" Live-Musikerinnen und Musikern zu sehen sind. Gestern hat @ABBAVoyage vier neue Bilder der Avatare aus der Show getwittert, die tatsächlich aussehen wie Fotos von einst – bei denen es sich aber um Computer-Renderings handelt. Wenn die Show ebenso lebensecht wirkt, können sich ABBA-Fans auf "Voyage" freuen.

Das sind die neuesten Infos rund um "ABBA Voyage"

  • Für die Produktion der Show wurden die vier Bandmitglieder von den Hollywood-Grafikgurus "Industrial Light & Magic" mit 160 Kameras und einer Crew von 85 Personen fünf Wochen lang bei geheimen Proben in Stockholm gefilmt. Aus diesem Material sind dann die Avatare für jeden der 22 Songs entstanden.
  • Für die Berechnung der Avatare und der kompletten Show waren eine Milliarde Computerstunden erforderlich.
  • Über drei Zeitzonen hinweg arbeiteten 1.000 Spezialisten bei "Industrial Light & Magic" an der Erstellung der "ABBAtare".
  • Die Avatare und die MusikerInnen tragen neu designte Kostüme von Dolce & Gabbana, die von den ABBA-Outfits der 70er Jahre inspiriert sind, die sie aber nicht kopieren.
  • Agnetha und Annifrid haben die Show bisher noch nicht gesehen. Annifrid Lyngstad verrät: "Ich möchte mir das für die Premiere aufheben. Ich will überrascht werden, glücklich und traurig sein, und das alles gleichzeitig."
  • ABBA versprechen die "großartigste ABBA-Performance, die die Welt nicht gesehen hat. Bis jetzt". Und die Show, die künftig auch in anderen Städten zu sehen sein könnte, ist mit Produktionskosten von rund 18 Millionen Euro dermaßen aufwändig und teuer, dass Björn Ulvaeus zugibt: "Es ist ein so großes Risiko, dass ich deswegen manchmal morgens um 4 Uhr aufwache und mich frage: Was zur Hölle haben wir getan?" Zunächst ist eine Laufzeit in London bis 4. Dezember 2022 geplant.

Das sind die Themen von TechTäglich am 3. Mai 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige