Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Avatar 2 zerstört Kino-Projektoren

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit unerwünschten Nebenwirkungen beim neuen James-Cameron-Film und mit dem ersten Rückgang beim Mobile Gaming.
© W&V

Avatar 2 zerstört Kino-Projektoren

James Camerons Mammutprojekt "Avatar 2: The Way of Water" hat weltweit an den Kinokassen einen exzellenten Start hingelegt. Wie Variety berichtet, kommt das neue Pandora-Abenteuer nach fünf Tagen auf ein globales Einspielergebnis von 555,9 Millionen Dollar. Mehr als 500 Millionen haben 2022 zuvor nur sieben andere Filme geschafft. Rund um Neujahr, so die Experten, dürfte "Avatar 2" die Milliarden-Dollar-Marke übertreffen. Weil dann der ganz große Hype vorbei ist, werden die nächsten Wochen an den Kinokassen aber zäher. Prognose von Variety: "Aufgrund pandemiebedingter Hindernisse, vor allem an den internationalen Kinokassen, wird 'The Way of Water' nicht annähernd an den Erfolg seines Vorgängers heranreichen, der der erfolgreichste Film der Geschichte ist."

Erst ab zwei Milliarden Dollar rentabel

Der erste Avatar spielte 2009 inflationsbereinigt rund 3,4 Milliarden Dollar in den Kinos ein. Laut Regisseur Cameron muss der Nachfolger zumindest zwei Milliarden Dollar schaffen, um einschließlich aller Marketingkosten rentabel zu sein. Das kann aber nur klappen, wenn die Vorführungen im Kino problemlos funktionieren – was nicht immer der Fall ist.

In Japan mit halber Auflösung

In Japan haben laut Engadget mehrere Kinos Probleme mit der aufwändigen Technik des Films, der in entsprechend ausgestatteten Sälen nicht mit den kinotypischen 24 Bildern pro Sekunde läuft, sondern mit 48 Bildern. Das soll nach dem Willen von James Cameron doppelt so flüssig wirken – aber trotzdem nicht den Eindruck klassischer Kinooptik zerstören. Mehrere japanische Kinos berichten jetzt von Problemen beim Vorführen. Teilweise gingen Projektoren durch die anspruchsvolle neue HFR-Technik (High Frame Rate) kaputt. Ein Kino musste die Bildrate von 48 auf 24 Bilder halbieren, um den Film zu Ende zeigen zu können. Der Projektor machte bei den blauen Helden sozusagen blau. Die Zuschauer mussten teils entschädigt werden.

Das sind die Themen von TechTäglich am 23. Dezember 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Buy now, pay later
WuV Community Icon Wenn "Buy Now Pay Later" den Checkout zur Kreditprüfung macht
Ab 20. November fallen mehr BNPL-Angebote unter das Verbraucherkreditrecht. Paula Pinzón von Mollie und Alexander Scheibel von Riverty erklären im W&V-Interview, was Händler am Checkout ändern müssen und wo neue Conversion-Risiken entstehen.
8 Minuten
Cross-Media Measurement
WuV Community Icon Wenn drei Messmethoden drei Antworten liefern
Attribution, Inkrementalität und Marketing Mix Modeling liefern unterschiedliche Perspektiven auf die Wirkung von Media. Für CMOs bleibt am Ende trotzdem die sehr konkrete Aufgabe, Budgets zwischen Kanälen und Plattformen zu verteilen – auch dann, wenn die Messmethoden zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Im Interview erklärt Sylwia Iwanejko-Sajewska, RVP DACH und Head of Brands and Commerce Media von Liveramp, wie sich diese Perspektiven zusammenführen lassen, warum kanalübergreifende Measurement-Kapazitäten und Kausalität an Bedeutung gewinnen und welche Rolle Commerce Media dabei spielt.
6 Minuten
Retail-Strategie
WuV Community Icon Was Calida am Ku’damm über seine Kunden lernen will
Calida nutzt seinen neuen Berliner Flagship-Store als Referenzmodell für die eigene Retail-Strategie. Der Standort soll zeigen, welche Produktwelten, Zielgruppen und Beratungsansätze funktionieren – und was davon ins Filialnetz wandert.
5 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige