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Nach Smartphone-Verkaufseinbruch: Auch PC-Markt am Boden

Zuerst begann die Smartphone-Industrie über Absatzzahlen zu jammern. Nun treiben die Prognosen für 2023 den PC-Herstellern die Tränen in die Augen. Welchen Tiefschlag für die Branche Analysten jetzt erwarten.
© W&V

Der Smartphone-Markt war schon eingebrochen. Im Weihnachtsquartal (Oktober bis Dezember) 2022 sank der weltweite Handy-Absatz gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres um 18,3 Prozent. Im Gesamtjahr lag das Minus laut den Marktforschern von IDC bei 11,3 Prozent. 2022 wurden 1,21 Milliarden Geräte verkauft – das ist der niedrigste Stand seit 2013! Warum also sollte es dem PC-Markt da besser gehen? Die Analysten des Bankhauses Morgan Stanley haben ihre Prognose für den PC-Markt 2023 nach unten korrigiert: von 261 Millionen verkauften Geräten auf 249 Millionen im Zeitraum Januar bis Dezember 2023. Die Gründe liegen in der sinkenden Nachfrage sowohl bei Konsumenten, als auch bei Firmen. Die Corona-Krise und die Angst vor Lieferengpässen in China sowie die stete Gefahr der Ausweitung des Ukraine-Kriegs verderben die Laune bei Kunden und Unternehmen.

Damit ist der Markt so schwach wie seit 2006 nicht mehr. Der durchschnittliche Verkaufspreis von PCs wird laut der neuen Prognose um 3 Prozent sinken, nachdem er in den letzten beiden Jahren um 14 Prozent gewachsen war. Apple darf quasi als einzige Firma recht entspannt in die Zukunft sehen. Die weltweiten Krisenherde scheinen das Unternehmen aus Cupertino gar nicht zu betreffen: Laut der Prognose wird der durchschnittliche Verkaufspreis von Apple-Produkten um 15 Prozent steigen.

Düstere Aussichten sieht die Studie hingegen für zwei andere Konzerne: Bei Asus sinken im Gesamtjahr 2023 demnach die Verkäufe um 40 Prozent und bei Acer sogar um 43 Prozent. Im Zuge der Prognose hat die Investmentbank Morgan Stanley die Apple-Aktie für 2023 als "übergewichten" eingestuft. Das Kursziel sehen die Analysten bis Ende 2023 bei 175 US-Dollar. Derzeit pendelt das Papier um 150 US-Dollar. Das Aufwärtspotential läge also bis Dezember bei 18 Prozent. Davon träumen andere PC-Anbieter nur...

Das sind die weiteren Themen in TechTäglich am 28.2.2023:

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