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Das letzte FIFA – mit mehr Frauenfußball

Robert Lewandowski spielt nicht mehr beim FC Bayern, und "FIFA" bald nicht mehr auf der PlayStation. Am 30. September erscheint der Spielehit letztmals mit diesem Namen – und mit spektakulären Neuerungen.
© W&V

Das letzte FIFA – mit mehr Frauenfußball

Jedem Ende wohnt ein Zauber inne. Am 30. September erscheint 29 Jahre nach der Premiere von "FIFA International Soccer" 1993 auf dem Sega Mega Drive das letzte Spiel der Erfolgsreihe mit dem Namen des Fußball-Weltverbands im Titel. Danach endet der Vertrag von US-Spieleriese Electronic Arts (EA) mit der FIFA. Der Nachfolger von "FIFA 23" dürfte deshalb nächstes Jahr "EA Sports FC 24" heißen. Die FIFA will ein eigenes Spiel unter ihrem Namen herausbringen, hat hierfür aber noch keinen Partner angekündigt. EA will die Ära mit einem Feuerwerk an Änderungen und Neuheiten abschließen. Das zeigt jetzt die offizielle Ankündigung von "FIFA 23" mit einem knapp zweieinhalbminütigen "Reveal Trailer".

FIFA erstmals auch mit der Frauen-WM

So soll erstmals Crossplay über verschiedene Plattformen hinweg möglich sein. Zunächst funktioniert das aber nur innerhalb einer Konsolengeneration und nur bei 1:1-Duellen, nicht mit noch mehr Spielern. PS4-Besitzer können gegen Nutzer der Xbox One kicken. Die PS5 wartet auf Duelle mit der Xbox Series S/X und dem PC. Erst 2023 wird Crossplay dann wohl für weitere Optionen geöffnet. Trotz bevorstehendem Abschied von der Marke "FIFA" sind sowohl die Männer-WM Ende 2022 in Katar als auch erstmals die Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland im Spiel vertreten. Ohnehin soll der boomende Frauenfußball eine größere Rolle spielen. Das zeigt sich auch daran, dass Australiens Top-Kickerin Samantha "Sam" Kerr auf dem Cover der "Ultimate Edition" von "FIFA 23" erstmals gemeinsam mit PSG-Star Kylian Mbappé zu sehen ist (W&V berichtete).

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