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Lesedauer 6 Min.

WuV Community Icon GEO wird zu SEA? Was sich ändert, wenn ChatGPT zur Werbeplattform wird

Organische KI-Sichtbarkeit bleibt. Gleichzeitig entsteht mit ChatGPT Ads eine bezahlte Ebene. Für Marketingverantwortliche wird damit eine Frage immer wichtiger: Wie spielen GEO, Content, PR und Paid künftig eigentlich zusammen? Ein Gastbeitrag von Sebastian Loock, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Webnetz.
Sebastian Loock

Sebastian Loock ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur Webnetz.

© Webnetz

Wird GEO jetzt also zu SEA? Nein. So weit würde ich nicht gehen.
Aber wir kommen gerade an einen Punkt, an dem organische Sichtbarkeit in KI-Systemen um etwas ergänzt wird, das wir aus dem klassischen Suchmaschinenmarketing bestens kennen: bezahlte Präsenz.
OpenAI hat ChatGPT Ads inzwischen auf 31 europäische Märkte ausgeweitet, darunter Deutschland. Seit Ende August können Werbetreibende dort auch über den Ads Manager selbst Kampagnen aufsetzen.

Parallel testet OpenAI in den USA ein Format, das ich fast noch spannender finde: Sponsored Agents.

Dabei ist eine Unterscheidung wichtig. Die Werbung verändert nicht die unabhängige Antwort von ChatGPT. Nutzer sehen zunächst eine klar gekennzeichnete Anzeige. Erst wenn sie diese anklicken, können sie bewusst ein separates, ebenfalls gekennzeichnetes Gespräch mit einem vom Unternehmen gesponserten Agenten starten.

Das klingt zunächst nach einem Detail. Für das Marketing könnte genau darin aber eine ziemlich große Veränderung stecken.

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