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Lesedauer 3 Min.

Microsoft Teams jetzt mit KI-Makeup von Maybelline

Müde und graugesichtig vor die Webcam – das müssen sich Nutzerinnen und Nutzer von Microsoft Teams nicht mehr antun. Denn ein neuer Makeup-Filter von Maybelline sorgt für frische Gesichter, die in echt gar nicht frisch aussehen.
© W&V

Microsoft Teams jetzt mit KI-Makeup

Das kennt (fast) jede und jeder: Eine Videokonferenz mit Zoom, Webex oder Microsoft Teams steht an – und man muss müde und graugesichtig vor die Webcam. Microsoft will nun damit Schluss machen. Denn für Teams gibt es ab sofort in Zusammenarbeit mit Kosmetikhersteller Maybelline einen virtuellen Makeup-Filter, der Farbe und Frische in Gesichter zaubert, die gerade nicht farbig und frisch aussehen. So ein Filter kann je nach Sichtweise überflüssiger Schnickschnack sein – oder "das Leben von Leuten ein bisschen einfacher machen", wie Microsoft verspricht.

Zwölf Looks in unterschiedlichen Stärken

Jede Nutzerin und jeder Nutzer kann im Menü "Video Effekte" zwischen zwölf Looks in unterschiedlichen Stärken wählen, die auf echten Maybelline-Produkten basieren. Sie lassen sich damit auch im richtigen Leben nachschminken. Die künstliche Intelligenz stammt von Modiface, einem Spezialisten für Augmented-Reality-Anwendungen im Bereich Kosmetik – und ebenso wie Maybelline eine L’Oréal-Tochter.

Hoffentlich kein Lippenstift unten am Kinn

Das in Zusammenarbeit mit dem Geena Davis Institute entwickelte virtuelle Makeup, das mit über 70 Punkten quasi die Landkarte eines Gesichts erzeugt, soll sich für "eine breite und vielfältige Bevölkerung" eignen. Zum Start schwingt jetzt die kostenpflichtige Enterprise-Edition von Teams den Makeup-Pinsel, die Standard-Ausgabe des Programms dürfte folgen. Bleibt zu hoffen, dass die von Modiface AI betriebene KI zuverlässig funktioniert – und der Lippenstift nicht plötzlich unten am Kinn hängt.

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