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Lesedauer 3 Min.

Netflix: Die Spiele für Abonnenten floppen

Heute in TechTäglich: Mit aufwändigen Spiele-Produktionen will der Streaming-Dienst Netflix seinen Bezahlkunden die Weiterführung der Abos noch schmackhafter machen. Doch bisher gehen die Pläne nicht auf. Kaum ein Kunde spielt!
© W&V

Was erwarten die Kunden von einem Streamingdienst wie Netflix, wenn sie bis zu knapp 18 Euro für ein Abo bezahlen? Wir glauben: herausragende Filme und vor allem Serien. Netflix glaubt: auch Spiele…

Seit November 2021 hat Netflix seinen Abonnenten immer wieder neue kostenlose Games wie das Mobile-Spiel zum Hit "Damen-Gambit" oder aufwändige Spiele-Produktionen wie "Into the Breach" als Bonus zur Verfügung gestellt. Doch Netflix Games, die Verknüpfung von Serien mit Spielen, ist bisher ein Flop. 

Trotz einiger hochkarätiger Spiele, die sich Netflix für iOS sichern konnte, nutzt nur ein Prozent der User das Angebot. Das zeigen neue Daten von den Marktforschern von Apptopia, die CNBC vorliegen. Demnach wurden die Spiele nur 23,3 Millionen Mal heruntergeladen. Das klingt zunächst viel, wirkt dann aber bei 221 Millionen Netflix-Abonnenten wiederum sehr gering.

Nur etwa 1,7 Millionen Menschen zocken die Spiele täglich, ein noch schwächerer Wert. Die zusätzliche Attraktivät, die sich Netflix für Kunden erhofft hat, scheint zu verpuffen. Bisher gibt es aber keine Anzeichen dafür, dass Netflix die Spiele einstellt. Die Hoffnung bleibt, dass die Games-Sparte wächst, um dem Dienst zu helfen, bestehende Abonnenten zu halten und mehr Leute zum Kauf eines Abonnements zu bewegen. Ein Langzeit-Experiment offenbar…

Das sind die Themen in TechTäglich am 10.8.2022:

Blitzer.de Pro: Nr.1-App mit vielen Neuerungen

iPhone 14: Apple macht den Pro-Maxe bei Lieferanten

WhatsApp: Das ist neu, das kommt in Kürze

Netflix: Die Spiel für Abonnenten floppen

Falle-ri, Falle-ra: Coors Light stoppt Moskito-Stiche

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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