Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Twitter-Haken: Musk gibt 60 Prozent Rabatt

Elon Musk lässt mit sich handeln. Nach dem Aufruhr um die geplante 20-Dollar-Verifizierung soll der blaue Twitter-Haken nun nur noch acht Dollar im Monat kosten. Auch Schriftsteller Stephen King hatte sich beschwert.
© W&V

Twitter-Haken: Musk gibt 60 Prozent Rabatt

Ohne Elon Musk wäre Twitter… auf jeden Fall langweiliger. Der hyperaktive neue "Chief Twit" dominiert weiter das Netz und sorgt stündlich für Aufregung. 9to5Mac fasst die Turbulenzen so zusammen: "Das Twitter-Chaos geht weiter: 84-Stunden-Wochen, eingefrorene Moderation, keine werbefreien Artikel mehr." The Verge analysiert den geplanten kostenpflichtigen Twitter-Haken so: "Musk will, dass mehr Menschen Twitter vertrauen, und die bezahlte Verifizierung könnte genau das Gegenteil bewirken." Laut Washington Post plant Musk zudem ein "riskantes" kostenpflichtiges Video-Angebot. Und der Spiegel berichtet, dass Betrüger bereits die bisherigen Haken-Inhaber mit Fake-Angeboten ins Visier nehmen.

Stephen King und der Horror-Haken

Immerhin: Der vieldiskutierte Haken (W&V berichtete) soll statt 20 Dollar plötzlich nur noch acht Dollar im Monat kosten. Musk lässt die Preise bei Twitter genauso schnell nach oben oder unten springen wie bei seinen Tesla-Autos. Einer der zahllosen Nutzer, die sich über die geplante 20-Dollar-Verifizierung beschwert hatten, war Schriftsteller und Horror-Experte Stephen King ("Es"). Er twitterte: "20 Dollar pro Monat, um meinen blauen Haken zu behalten? Scheiß drauf, die sollten mich bezahlen. Wenn das eingeführt wird, bin ich hier weg, genau wie Enron." Und weiter: "Es geht mir nicht ums Geld, es geht mir ums Prinzip." Der preisflexible Musk reagierte auf die King-Tweets wie auf einem orientalischen Basar: "Wir müssen die Rechnungen irgendwie bezahlen! Twitter kann sich nicht ausschließlich auf Werbekunden verlassen. Wie wär's mit acht Dollar?"

Weitere Vorteile für "Blue"-Abonnenten

Der 60-Prozent-Rabatt ist nun offenbar der aktuelle Sachstand, wie CNN berichtet. Denn in einem weiteren Tweet schreibt Musk, der schon in der ersten Woche zunehmend genervt vom Theater rund um Twitter wirkt: "Twitters derzeitiges Herrschaftssystem, das bestimmt, wer ein blaues Häkchen hat und wer nicht, ist Schwachsinn. Alle Macht dem Volk! Blau für $8/Monat." So viel soll dann Twitters "Blue"-Abo kosten, für das der Chef weitere Neuheiten verspricht: "Ihr kriegt außerdem Vorrang bei Antworten, Erwähnungen und der Suche, was wichtig ist, um Spam/Betrug zu bekämpfen, die Möglichkeit, lange Videos und Audios zu posten und halb so viele Anzeigen." Morgen mehr.

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. November 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten
Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige