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Um die Äike fahren: Erster Euro-E-Scooter da!

Heute in TechTäglich: Bisher gab es keinen E-Roller, der in Europa produziert wurde. Nun prescht ein Unternehmen aus Estland vor und stellt mit dem "Äike T" den angeblich umweltfreundlichsten E-Scooter der Welt vor.
© W&V

"Ich habe immer gedacht, das Glück beginnt mit einem H, aber es stellt sich heraus, dass es mit einem T anfängt" – so wird der griechische Philosoph Sokrates (* 469 v. Chr. in Alopeke, Athen; † 399 v. Chr. in Athen) auf der Website des Äike T (frei) zitiert.

19 Kilo schwer, 999 Euro teuer: Der Äike T ist ein neuer E-Scooter. Das Besondere: Das Fahrzeug, das ab November ausliefert wird und sich jetzt schon vorbestellen lässt, stammt als erster E-Scooter aus Europa, genauer: aus Estland. 

 

Produziert wird der Euro-Roller von dem dortigen Start-up Comodule. Handmade sozusagen. Das Unternehmen hat sich auf Sharing-Shooter und Komponenten und Baugruppen für die Vernetzung von Leihrädern und -rollern spezialisiert. Der Äike T wird eigenhändig in den Werkshallen montiert, auf einer selbst entwickelten Anlage zur Bestückung mit Platinen. Auch die Akkus sind homemade und eigenhändig verlötet.

Wie will der Euro-E-Scooter gegen die große Konkurrenz punkten? GPS und das IoT sind in die E-Scooter-App integriert. Das Gefährt ist wasserdicht von minus 17 bis zu 35 Grad plus. Die Macher schwärmen, Äike T sei der "userfreundlichste und umweltfreundlichste E-Scooter der Welt", dazu besonders sicher und eben smart.

Das Portal Heise konnte schon eine kleine Testfahrt absolvieren. Urteil: "Der Scooter zeigte dabei ein stabiles Fahrverhalten, die Bremsen packen kräftig, aber gut dosierbar zu. Die Beschleunigung des kleinen Rollers, der mit 19 Kilogramm mehr wiegt als so manches E-Bike, hat uns beeindruckt, allerdings war der Testroller nicht auf die in Deutschland vorgeschriebene Drosselung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h eingestellt."

Oder wie Sokrates einst sagte: "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen." Am besten also mal selbst um die Äike testfahren…

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